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Korschenbroich: Vorsätze fürs neue Jahr 2021

Vom Führerschein bis zur USA-Reise : Drei Korschenbroicher und ihre Vorsätze fürs neue Jahr

Neues Jahr, neue Vorsätze. Unsere Redaktion fragte bei drei Korschenbroichern nach, was diese sich zum Jahresbeginn vorgenommen haben. Von der Führerscheinprüfung bis zur geplanten USA-Reise sind die unterschiedlichsten Pläne dabei.

Thomas Siegers, Fraktionsvorsitzender der CDU und Präsident der St. Sebastianus Bruderschaft hat sich einiges vorgenommen. „Ich möchte den Teamgedanken weiter stärken und die schriftliche sowie die Online-Kommunikation optimieren.“ In der Schützenbruderschaft gebe es zudem den Plan, ein Wappen zu kreieren.

Thomas Siegers. Foto: Ilgner,Detlef (ilg)/Ilgner Detlef (ilg)

Persönlich habe er sich vorgenommen, mehr Sport zu treiben, gibt aber gleichzeitig zu: „Das nehme ich mir jedes Jahr vor.“ Die Umsetzung hapere jedoch. Sicher sei aber, dass er mit seiner Ehefrau und den drei gemeinsamen Kindern die USA-Reise zu seinem 50. Geburtstag planen werde. Bis dahin hat die Familie noch Zeit: Der Trip steht erst 2022 an.

Mariella Wegel hat sehr konkrete Vorsätze für das Jahr 2021. Die 16-Jährige hat im Sommer vergangenen Jahres ihren Realschulabschluss in Korschenbroich gemacht und besucht seitdem die Gesamtschule Kaarst-Büttgen. „Ich möchte mich auf die Schule fokussieren“, erzählt sie. Zudem werde sie sich auf das Erlernen der neuen Fremdsprache Spanisch konzentrieren. In Corona-Zeiten fordere das alles allerdings sehr viel Selbstdisziplin ab, gibt sie zu.

Mariella Wegel. Foto: Rick, Markus (rick)/Markus Rick (rick)

Als weiteres Ziel hat sie sich vorgenommen, die Führerscheinprüfung zu schaffen. Sie möchte sowohl den Führerschein fürs Auto als auch fürs Motorrad machen. „Die Theorie-Stunden habe ich bereits hinter mir“, sagt sie. Derzeit übe sie mittels einer App viel für die Prüfung. Sobald die Theorie geschafft ist, fängt sie mit Fahrstunden an und hofft, in diesem Jahr begleitet fahren zu dürfen.

Christoph Kamper, Vorsitzender des Cityrings Korschenbroich, hat sich fürs neue Jahr nicht viel vorgenommen. Beruflich sei ja aufgrund von Corona nicht viel planbar, meint er. „Wir haben zwar festgelegte verkaufsoffene Sonntage, aber ob das alles klappt, ist ja derzeit nicht absehbar.“

Christoph Kamper. Foto: Friedhelm Ruf

Persönlich hat er sich vorgenommen, weniger ungeduldig zu sein. „Corona hat uns mehr Gelassenheit und mehr Geduld gelehrt. Das ist eigentlich eine gute Erfahrung.“ Ansonsten habe er sich keine besonderen Ziele gesetzt. „Ich war immer schon sportlich aktiv: Joggen, Crosstrainer und Radfahren sind meine Hobbys.“ Zu Beginn der Pandemie habe er sich sogar ein E-Bike gekauft. „Früher habe ich die Nase darüber gerümpft nach dem Motto ich brauche keine Unterstützung dabei.“ Doch seit ausgedehnter Radtouren in Holland weiß er: „Das ist richtig super.“