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Korschenbroich: Verkehr, Müll und Bauvorhaben Themen beim Pescher Dämmerschoppen

Alternative zum Pescher Aschermittwoch : Beim Dämmerschoppen ging es um Verkehr und Müll

Am Aschermittwoch 2020 war das letzte traditionelle Pescher Treffen. Nun gab es eine Alternativ-Veranstaltung mit dem Pescher Dämmerschoppen. Es kamen längst nicht so viele Menschen wie üblich, diskutiert wurde über aktuelle Themen dennoch angeregt.

Seit vielen Jahren ist er Tradition: der Pescher Aschermittwoch, zu dem der CDU-Ortsverband und Pescher CDU-Ratsmitglieder interessierte Pescher einladen, um über aktuelle Themen zu sprechen. Zuletzt fand er kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 statt.

Seinerzeit waren weit über 40 Gäste gekommen, wie sich Andreas Heidemann, CDU-Ratsmitglied im Wahlkreis Pesch-Nord, erinnert. Das war nun deutlich anders beim Pescher Dämmerschoppen, der Alternativ-Veranstaltung auf dem Hof der Familie von Hans-Willi Türks, dem stellvertretenden Bürgermeister und CDU-Ratsmitglied im Wahlkreis Pesch-Süd. Keine 20 Personen waren der Einladung gefolgt. „Aber das hatten wir auch nicht anders erwartet“, gibt Heidemann zu.

Über aktuelle Themen wurde dennoch angeregt diskutiert. „Beherrschendes Thema ist die Verkehrssituation in Pesch“, sagt Heidemann. „Das betrifft sowohl den fließenden als auch den ruhenden Verkehr.“ Anwohner im Bereich der Kleinenbroicher, Pescher und Liedberger Straße beschweren sich zum einen über zu schnell fahrende Autos, zum anderen über Parkprobleme. Bürgermeister Marc Venten hörte sich die Kritik an, erklärte aber auch, dass die Stadt für die Landstraßen nicht zuständig sei.

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Weiteres Thema, mit dem sich die Teilnehmer beim Dämmerschoppen befassten, sind die Bauvorhaben auf der Liedberger Straße. „Drei Projekte gibt es aktuell, ein weiteres folgt. Die Anwohner sorgen sich um Verkehr und Lärm“, so Heidemann.

Und dann kam noch ein Thema zur Sprache, das die Anwohner beschäftigt: Müll. Die Mülleimer würden überquellen und nahe der Kleingartenanlage werde sogar Müll abgelagert. (In einer vorigen Fassung hatte es in dem Artikel geheißen, dass Müll auf der Kleingartenanlage abgelagert werde. Korrekt ist, dass Müll entsorgt werde an den Containern auf städtischem Gebiet nahe der Anlage.)

„Das war ja auch kürzlich Thema im Verkehrsausschuss“, sagt Heidemann. Klar sei aber auch: „Mehr Mülleimer bedeuten mehr Kosten.“ Kurzfristige Lösungen seien daher – wie beim Verkehr – nicht möglich.