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Korschenbroich: Unterführung am Holzkamp in Kleinenbroich eröffnet

Unterführung in Kleinenbroich : Trog am Holzkamp ist jetzt offiziell eröffnet

Die neue Unterführung in Kleinenbroich kostete rund drei Millionen Euro.

Nach einem Jahr Bauzeit heißt es seit kurzem wieder freie Fahrt durch die Unterführung am Holzkamp in Kleinenbroich (wir berichteten). Am Mittwoch wurde die Fertigstellung des Baus offiziell gefeiert. Mit einem Pressetermin auf dem Parkplatz der Asia-Therme.

„Wir mussten handeln“, sagte Bürgermeister Marc Venten. Die Unterführung sei stark sanierungsbedürftig gewesen. Für das insgesamt 3,3 Millionen Euro teure Projekt konnte die Stadt rund 80 Prozent der Kosten aus Fördergeldern finanzieren. Voraussetzung dafür war eine echte Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer zu erreichen. „Wir sind uns sicher, dass das absolut gelungen ist“, sagte Venten. Dieser war zum Beweisantritt selbst mit dem Fahrrad zum Termin gekommen und testete die neue Unterführung gemeinsam mit dem ADFC Korschenbroich.

Der neue Trog ist 275 Meter lang. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,90 Meter. Der gemeinsame Rad- und Gehweg ist 2,65 Meter breit. Das sei zwar nicht unglaublich viel, „aber uns ging sonst auch der Platz aus“, sagte der Beigeordnete Georg Onkelbach. „Wir haben dennoch eine barrierefreie und gute, komfortable Lösung gefunden.“

Im Rahmen der Bauarbeiten wurden außerdem in dem Bereich vorhandene Entwässerungsprobleme gelöst. Auf einer Strecke von rund 1,2 Kilometern wurde eine Kanalsanierung durchgeführt. Die Kosten hierfür lagen bei rund 1,7 Millionen Euro. Hier sei großräumig gedacht worden, betonte Onkelbach.

Überhaupt zeigten sich Bürgermeister und Beigeordneter mit dem Ablauf der Baumaßnahme zufrieden. „Wir sind technisch komplett im Zeitfenster fertig geworden“, sagte Onkelbach. Auch finanziell liege das Ergebnis „im Rahmen von dem, was wir vorgeplant haben“. Venten bedankte sich bei den Anliegern und Gewerbetreibenden für ihre Geduld. „Klar ist, dass so eine Maßnahme immer auch eine großräumige Sperrung verursacht“, sagte er.

Vor seiner Testfahrt mit dem ADFC bekannte Venten, den seit drei Wochen geöffneten Radweg bislang noch nicht genutzt zu haben. „Das werde ich in Zukunft aber häufiger tun“, versprach er. Den Test überstand er immerhin schon einmal unfallfrei.