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Korschenbroich: Stadt soll Kassenkredite langfristiger sichern

Forderung der Bezirksregierung : Stadt soll Kredite langfristiger sichern

Die Summe der aufgenommenen Kassenkredite der Stadt Korschenbroich beträgt zurzeit 40 Millionen Euro. Wie Kämmerer Thomas Dückers in der jüngsten Ratssitzung in der Sitzungsvorlage erläuterte, betrug der Kassenbestand zum 30. Juni 2019 etwas über 4,5 Millionen Euro.

Hintergrund war, dass der Rat der Stadt Korschenbroich alle halbe Jahre über die aufgenommen Kredite für Investitionen und Investitions-Fördermaßnahmen sowie die Liquiditätskredite unterrichtet werden muss.

Wie der Kämmerer weiter erläuterte, verfügt die Stadt seit dem 25. Mai 2016 über eine örtliche Dienstanweisung für das Zins-und Schuldenmanagement. Im ersten Halbjahr 2019 seien keine Investitionskredite und Liquiditätskredite aufgenommen worden. Dazu lieferte die Verwaltung den Ratsmitgliedern eine Übersicht über die Investitionskredite. Peter-Josef Fels (SPD) regte an, beim jeweiligen Darlehen auch den Zinssatz und die Zinsen sowie die Laufzeit mit darzustellen. „Ich denke, dass sind informative Sachen, die wir eher brauchen als das Aktenzeichen.“ Thomas Dückers versprach, dass bei der nächsten Aufstellung mit zu berücksichtigen.

Jochen Andretzky (Bündnis 90/Die Grünen) frage an, ob beim letzten Mal auch Negativzinsen im Bericht gestanden hätten. Die Zinsen seien ja eher noch gesunken und da stelle sich die Frage, ob sich das Zinsniveau geändert habe. „Das ist richtig, im vergangenen Jahr hatten wir vorübergehend negative Zinsen, für die wir auch Geld aufgenommen hatten“, sagte Dückers. Die Bezirksregierung habe die Stadt gebeten, ihre Kassenkredite etwas langfristiger abzusichern. „Das haben wir gemacht. Diese Kredite laufen jetzt noch bis nächstes Jahr“, so Dückers.

(FR)