Korschenbroich: Stadt hat 41 Spielplätze und zehn Bolzplätze

Mehr als 40 Spielplätze : Wo in Korschenbroich gespielt werden kann

In Korschenbroich gibt es derzeit 41 Spielplätze, zwei weitere in großen Neubaugebieten sind bereits in Planung. Hinzu kommen zehn Bolzplätze. An vielen Standorten bietet die Stadt mehreren Altersklassen die passenden Spielgeräte.

Es wird noch eine Zeit dauern, bis die geplanten Kinderspielplätze in den Neubaugebieten „An der Niers-Aue“ und „Westlich Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ realisiert werden. Denn zunächst einmal soll die Wohnbebauung fertiggestellt sein und der Endausbau des öffentlichen Bereiches beginnen können. Trotzdem hat es bereits erste Ortsbegehungen der Planer gegeben – in Begleitung einiger Jugendlicher und Kinder. Denn diese sind es schließlich, die die Spielplätze später nutzen werden.

„Bei der Planung neuer Spielplätze besteht ein gemeinsames Konzept mit dem Jugendamt Rhein-Kreis Neuss. Dieses sieht vor, für alle unterschiedlichen Altersgruppen, auch für Jugendliche, Spielplätze zu schaffen. Unter der Beteiligung der Nutzer – Kinder und Jugendliche – werden Spielplätze geplant und anschließend gebaut“, erklärt das Tiefbauamt der Stadt Korschenbroich. Insgesamt 41 Spielplätze sowie zehn Bolzplätze gibt es im Korschenbroicher Stadtgebiet. Diese Unterteilung macht die Stadt, ansonsten gibt es hinsichtlich Funktion oder Größe keine Kategorien.

Der einzelne Spielplatz soll dafür möglichst etwas für alle Altersklassen zu bieten haben. Beispielhaft dafür steht der Waldspielplatz in Raderbroich, der in Sachen Größe und Abgeschiedenheit jenseits einer befestigten Straße Maßstäbe setzt. Wie kleine Inseln liegen die Spielelemente auf einer großen Rasenfläche, hinzu kommt ein großzügiger Bolzplatz. Rutschen, Schaukeln, Wippen oder Klettern: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zudem steht mit der Baumrutsche eines der ältesten Spielgeräte Korschenbroichs auf dem Waldspielplatz.

Es gebe im Stadtgebiet viele Spielplätze, die bereits über 30 Jahre alt sind, teilt die Stadt mit. Damit alles möglichst gut gepflegt wird, fließen jährlich durchschnittlich 225.000 Euro an Sach- und Personalaufwendungen in die Spiel- und Bolzplätze. Außerdem sind laut Stadt noch einmal 37.000 Euro an investiven Mitteln im städtischen Haushalt für notwendige Ersatzbeschaffungen vorgesehen. Die letzte Modernisierung habe es 2018 auf dem Spielplatz Rhedung gegeben.

Jener Spielplatz in Kleinen­broich ist ebenfalls ein gutes Beispiel, wie man die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen auf einer Fläche vereinen kann. Es gibt einen kleinen Bolzplatz, auf einem erhöhten Rasenstück ein großflächiges Kletterelement, aber auch Sandkasten und Federwippe für die Kleinsten. Außerdem ist der Spielplatz durch Sträucher und Bäume gut von der Straße abgeschirmt.

Auch an die Kleinkinder wie hier in Korschenbroich wird gedacht. Foto: Thomas Grulke
Der Waldspielplatz Raderbroich bietet viele unterschiedliche Elemente. Foto: Thomas Grulke
Ein modernere Wippe auf dem Spielplatz Rhedung. Foto: Thomas Grulke
Ein Kletterelement in Steinforth-Rubbelrath. Foto: Thomas Grulke

Das gilt auch für den Spielplatz An der Bleiche in Steinforth-Rubbelrath. Obwohl direkt an der Straße gelegen, ist er nicht nur umzäunt, sondern durch dichten Bewuchs ein wenig verdeckt – was zusätzlich in den Sommermonaten für Schatten sorgt. An manchen Standorten sind die Bereiche für kleinere und größere Kinder auch deutlich abgetrennt. So gibt es im Korschenbroicher Wohngebiet zwischen Clara-Schumann- und Mutter-Teresa-Straße zunächst einen Spielplatz für die Kleinkinder, während die Spielelemente für die Größeren etwas versteckt um die Ecke liegen. Es sollte also für jeden Geschmack etwas zu finden sein in der Korschenbroicher Spielplatz-Landschaft.

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