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Korschenbroich: So war das Schützenfestwochenende in Glehn

Festwochenende in Glehn : Schützen feiern spontan Schriftzug auf Namenstafel

Schon seit Tagen standen in Glehn alle Zeichen auf Schützenfest. Wegen der Einschränkungen durch Corona haben die Schützen sich einiges einfallen lassen, um regelkonform trotzdem feiern zu können. Und haben dabei sogar ein spontanes Fest eingebunden.

Überall in Glehn signalisierten bereits seit Tagen Fahnengirlanden das Schützenfest. Marschmusik live machte mächtig Stimmung. Nein – so ganz sollte Corona die Festtage nicht auf Eis legen. Die Glehner Schützen haben sich im Pandemie-Jahr 2020 viel einfallen lassen, um trotz aller Einschränkungen Spaß zu haben. Überall in Gärten wurde gefeiert und Planwagenfahrten hatten nicht nur beim Jägerzug „Allzeit bereit“ (Königszug) Saison. Auch die jungen Leute vom Grenadierzug „Janz locker“ oder vom Jägerzug „Et Kütt“ hatten derartige Optionen für sich genutzt – abgesehen davon verfügt der Zug „Janz locker“ über einen eigenen Partycontainer und „Et kütt“ hatte einen Barkeeper verpflichtet.

Der Glehner Schützenverein hatte es sich nicht nehmen lassen, trotz der Corona-Zeit einige wichtige offizielle Programmpunkte zu realisieren. Wer wollte, konnte sogar über Youtube mit dabei sein – so auch beim Einböllern des Schützenfestes am Samstag. In der Realität allerdings durften in diesem Jahr lediglich der erweiterte Vorstand sowie das Königshaus um SM Christian III. Esser und seine Königin Suzani anwesend sein. Richtig feierlich wurde auch die traditionelle Kranzniederlegung am Samstagabend – im kleinen Kreis – wie auch das Schützenhochamt am Sonntagmorgen mit nur 75 Leuten.

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Einen überraschenden neuen Programmpunkt gab es am Freitagabend. Schützenpräsident Thomas Coenen: „Stephen Hendy, unser Schützenkönig von 2010, hatte angeregt, dass der Schriftzug mit dem Namen unseres diesjährigen Königs 2020 unbedingt schon jetzt auf die Erinnerungstafel am Schützenpark muss und dass wir trotz Corona einen kleinen Festakt daraus machen sollten.“ Gesagt, getan. Natürlich war der Jägerzug „Spätlese“ unter Zugführer Gerd Schreckenbach zugegen – der Zug, dem Stephen Hendy angehört und der im Sommer 2019 anlässlich der Einweihung der Erinnerungstafel deren Patenschaft übernommen hatte. Dem Schützenchef gefiel dieser Termin so gut, dass er bereits die Vision von einem jährlichen „Königstreffen“ rund um die Erinnerungstafel hat.