Korschenbroich: Schulen nutzen Gebäudeflächen nahezu optimal aus

Zwischenbericht der Verwaltung : Schulen nutzen ihre Flächen nahezu optimal aus

Die Stadt stellte im Hauptausschuss einen Zwischenbericht zum Flächenmanagement vor und zeigte auch Einsparpotenziale auf. Zudem ging es um eine neue Satzung über die Ablösung von Stellplätzen.

Die Stadt nutzt im Bereich ihrer Schulen die vorhandenen Gebäudeflächen beinahe optimal aus. Und sowohl bei der Gebäudereinigung als auch bei der Reduzierung von genutzten Gebäudeflächen hat sie sich einige Einsparpotenziale erarbeitet. Das geht aus einem Bericht der Verwaltung zum Flächenmanagement hervor, den der Beigeordnete Georg Onkelbach gemeinsam mit Michael Deprez, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement und Umwelt, im Hauptausschuss vorstellte. Allerdings handelte es sich dabei um einen Zwischenbericht, die endgültigen Ergebnisse des Flächenmanagements sollten laut Onkelbach im Mai vorliegen.

Schon im November 2016 hatte der Hauptausschuss beschlossen, ein Flächenmanagement einzuführen. Als Ausgangslage diente ein Gutachten der Firma Dr. Knirsch über Einsparpotenziale durch die Aufgabe nicht mehr benötigter städtischer Gebäude und Gebäudeflächen. Die FDP, Bündnis90/Die Grünen sowie Die Aktive hatten nun die Verwaltung aufgefordert, einen Zwischenbericht vorzulegen.

Nach einer umfangreichen Datenerhebung stand die Analyse der Schulen und Sporthallen im Fokus, da sie rund 76.000 der insgesamt 82.200 Quadratmeter genutzter Grundfläche ausmachen. Anhand des Gymnasiums sowie der Hauptschule zeigten Onkelbach und Deprez, dass die Flächenausnutzung beinahe identisch ist, es aber auch keine Einsparpotenziale mehr gibt. Bei den Sporthallen verfügt die Stadt derweil über 18.721 Quadratmeter. Unter Berücksichtigung aller Sportvereine sowie auch der kleineren Hallenflächen in Liedberg und Herrenshoff ist das Gesamtergebnis positiv, für alle Übungseinheiten steht ausreichend Platz zur Verfügung.

Das Flächenmanagement soll aber auch Einsparpotenziale aufweisen. Diesbezüglich rechnete Onkelbach vor, dass die Stadt bei der Gebäudereinigen bereits ein Einsparungsergebnis von 30.837 Euro im Jahr erzielt habe. Hinzu kommen 47.104 Euro an Einsparpotenzial durch Einsparungen bei den genutzten Flächen. Onkelbach ging jedoch auch auf Herausforderungen in naher Zukunft ein: Investitionen in Kindergärten und Schulen durch den Anstieg an Kindern in der Stadt, der Umstieg von G8 auf G9 am Gymnasium sowie der soziale Wohnungsbau. „Insgesamt sind wir aber auf einem sehr guten Weg“, sagte Onkelbach.

Der Hauptausschuss  beschloss am Donnerstag zudem eine neue Satzung über die Ablösung von Stellplätzen. Da sich mit der im Januar in Kraft getretenen neuen Bauordnung auch Änderungen für die Regelung von Stellplätzen ergeben haben, setzte die Stadt eine Neukalkulation an. Damit kostet es nun 8800 statt der bisherigen 6440 Euro, sollte der Verpflichtete unter bestimmten Umständen auf die Herstellung des Stellplatzes verzichten können.

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