Außergewöhnliche Tradition in Korschenbroich Schützen bringen den vierten König an die Krippe in St. Andreas

Korschenbroich · Das Brauchtum nimmt in Korschenbroich eine besondere Rolle ein. Auch vor dem Stall, in dem das Jesus-Kind geboren wurde, bekam die Figur eines Schützenkönigs nun wieder ihren Platz eingeräumt.

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Brachten den vierten König zur Krippe in St Andreas Korschenbroich (v. r.): Christoph Steigels, Marc Venten, Thomas Michels, Christian Diers und Pfarrer Marc Zimmermann.

Brachten den vierten König zur Krippe in St Andreas Korschenbroich (v. r.): Christoph Steigels, Marc Venten, Thomas Michels, Christian Diers und Pfarrer Marc Zimmermann.

Foto: Horst Thoren

Das gibt es wohl nur in Korschenbroich: An der Krippe steht als vierter König die Figur eines Schützenkönigs. Zum Dreikönigstag trugen die Majestäten der vier Bruderschaften St. Sebastianus und St. Katharina Junggesellen Korschenbroich, St. Donatus Pesch und St. Hubertus Herrenshoff die handgeschnitzte Holzpuppe durch die Kirche.

Die feierliche Festtagsmesse, von Pfarrer Marc Zimmermann zelebriert, unterstrich die soziale, gemeinschaftsbildende Aufgabe der Schützen. Zimmermann betonte, die Schützenkönige stellten sich in den Dienst und wollten in ihrer Amtszeit vor allem eins: Freude schenken.

 So fügt sich die Figur eines Schützenkönigs in die Krippenlandschaft ein.

So fügt sich die Figur eines Schützenkönigs in die Krippenlandschaft ein.

Foto: Horst Thoren

Das war wohl auch die Grundidee, die die Bruderschaften vor Jahren bewegte, ihren Schützenkönig mit an die Krippe zu stellen. Geschnitzt hat die Puppe seinerzeit der damalige Bruderschaftspräsident Hermann-Josef Kronen. An ihn wurde bei der Dreikönigsmesse erinnert.

Nach dem Gottesdienst luden die beiden Korschenbroicher Schützenpräsidenten, Thomas Siegers und Frederik Hamm, zum Umtrunk ins Pfarrheim ein.

(tho)
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