Korschenbroich: Schüler des Gymnasiums gewinnen Lego-Wettbewerb mit Robotern

Lego-Wettbewerb in Korschenbroich : Roboter vom „Planet Gyko“ im Halbfinale

Das Team des Gymnasiums Korschenbroich schaffte beim Lego-Wettbewerb in der eigenen Schule den Einzug ins Halbfinale in Aachen. Bei der „First Lego League“ geht es darum, Forschung und Roboter miteinander zu kombinieren.

Anfang November erfolgte der Startschuss für die in diesem Jahr insgesamt 78 stattfindenden First Lego League Regionalwettbewerbe in sieben europäischen Ländern. Die Wettbewerbe, die Forschung und das Thema Roboter miteinander kombinieren, finden in diesem Jahr unter dem Thema „Into Orbit– Leben und Reisen im Weltraum“, statt. Insgesamt 1000 Teams mit je zwei bis zehn Teilnehmern zwischen neun und 16 Jahren, hatten sich in diesem Jahr angemeldet. Sechs der 1000 Teams kommen aus Korschenbroich, Düsseldorf, Duisburg und Solingen und nahmen am vergangenen Samstag am Regionalwettbewerb im Gymnasium Korschenbroich teil.

Der Wettbewerb war in vier Disziplinen unterteilt. Zum Beginn mussten die Teams, abgeleitet vom Saisonthema „Into Orbit“, ein vorab vorbereitetes Projekt einer Jury aus Physiklehrern vorstellen. Ziel des Forschungsauftrages war es, eine innovative Lösung für ein besseres Leben im All zu entwickeln. Das Team „Humbots SG“ aus Solingen zum Beispiel entwickelte das Spiel „Kniffel im All“. „Mit Hilfe eines Arduino Bechers und eines integrierten Knopfs kann man Spannung erzeugen oder diese auch wieder loslassen. So bleiben die Würfel trotz der Schwerkraft beim Betätigen des Knopfes am Becher kleben“, erklärten die Teammitglieder.

In der zweiten Disziplin sollten die Teilnehmer ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und mussten eine Überraschungsaufgabe bearbeiten. Dabei sollte eine möglichst hohe Rakete aus verschiedenen Materialien gebaut werden.

Die dritte Disziplin stellte die von den Teams gebauten und autonom agierenden Roboter in den Fokus der Jury. „Hierbei wird das Roboter-Design unterteilt nach Hardware und Software bewertet“, erklärte Andreas Kolo von der gemeinnützigen „KMW Kinderförderung Spielerisches Aneignen von MINT-Wissen“. Kolo hatte den Regionalwettbewerb organisiert. Im Anschluss folgte die letzte und wichtigste Disziplin: das Roboter-Game. Die sechs teilnehmenden Roboter der Teams mussten in drei Durchläufen vorgegebene Aufgaben auf einem speziellen Spielfeld lösen. „Der beste Durchlauf geht im Anschluss in die Gesamtwertung ein“, erklärte Kolo.

Die meisten Punkte in Summe und damit gewonnen hat den Regionalwettbewerb in Korschenbroich das Team „Planet Gyko“ vom Gymnasium Korschenbroich. Mit seinem Sieg hat sich das Team für das Halbfinale Region West in Aachen am 20. Januar qualifiziert. Es ist eines von acht Halbfinals. Im März des kommenden Jahres findet das Finale in Österreich statt.

Die First Lego League wird ermöglicht durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen. Darunter unter anderem Christiani, dem technischen Institut für Aus- und Weiterbildung, der Motorola Solutions Foundation und der Lego Education. Veranstalter der First Lego League ist der Verein „Hands on Technology“.

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