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Korschenbroich: Schlussversammlung der St. Sebastianus Bruderschaft in Steinforth-Rubbelrath

St. Sebastianus Bruderschaft in Steinforth-Rubbelrath : Schützen diskutieren über Bierpreise und altes Festzelt

Bei der Schlussversammlung der St. Sebastianus Bruderschaft in Steinforth-Rubbelrath wurden Ideen diskutiert, wie die finanzielle Situation verbessert werden kann. Aber es gab auch noch ganz andere, grundsätzlichere Vorschläge.

Bei der Schlussversammlung der St. Sebastianus Bruderschaft Steinforth-Rubbelrath wurde Bilanz des Schützenfestes vom Juni gezogen. Ein leichtes Minus bei den Ein- und Ausgaben zum Schützenfest musste Kassierer Klaus Schmitz dabei verkünden.

Da aber noch nicht alle Rechnungen und Spenden eingegangen seien, werde erst zum Ende des Jahres ein genauer Kassenbericht möglich sein. Überlegungen, die Kassenlage zu verbessern – sei es durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge oder durch weitere Sponsoren –, will der Vorstand demnächst beraten. „Hier wird es keine Tabus geben, jede Idee wird diskutiert“, versprach Brudermeister Ralf Heitmann. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen konnte er 50 Mitglieder in der Alten Schule begrüßen.

Weiteres Zeugnis der funktionierenden Schützengemeinschaft ist die Tatsache, dass es sogar ein Stechen beim Schießen um den nächsten Schützenkönig gegeben hatte. Rolf und Marion Wiedenfeld werden im nächsten Jahr die Bruderschaft als Schützenkönigspaar vertreten.

Beim Punkt Verbesserungsvorschläge wurde eifrig diskutiert: Der Bierpreis beim Dämmerschoppen sei zu hoch, der Zustand des Schützenzeltes zu alt, hieß es in Richtung Vorstand. Außerdem wurde vorgeschlagen, einen Edelknaben-Verantwortlichen zu etablieren. Und es ging um die Frage: „Warum dürfen keine Mädchen als Edelkinder mitziehen?“ Brudermeister Ralf Heitmann versprach, alle Punkte im Vorstand zu besprechen und bei der nächsten Mitgliederversammlung im Januar darüber zu berichten.

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Begrüßt wurde von der Versammlung der Vorschlag des Vorstands, im Herbst die Kommunalvertreter nebst Bürgermeister einzuladen, um über ortsbezogene Themen zu diskutieren. Eingeladen sind außer den örtlichen Vereinen alle Einwohner. Klärungsbedarf gebe es beispielsweise beim geplanten Gasanschluss für die Alte Schule.

Viel Beifall gab es für die Ankündigung, am 15. Oktober wieder das beliebte Oktoberfest durchführen zu wollen. Voraussetzung ist, dass „die dann gültige Corona-Schutzverordnung uns lässt“, betonte Brudermeister Heitmann.

Oberst Ralf Humpesch kündigte an, dass er 2023 wieder als Oberst kandidieren werde, allerdings würden er und sein Adjutant Mario Rosa-Gastaldo zum Schützenfest ab nächstem Jahr ohne Pferd teilnehmen.

(bb)