Korschenbroich: Radwege im Hoppbruch sollen ausgebessert werden

Antrag im Korschenbroicher Bauausschuss : Radwege im Hoppbruch sollen ausgebessert werden

Laut CDU und SPD ist es nicht so einfach mit dem Rad im Wald unterwegs zu sein. Die Wege sind schlecht, die Beschilderung reicht nicht aus. Das sahen im Bauausschuss nicht alle genauso.

Im Hoppbruch sorgen nicht nur – je nach Lesart – Reiter und Spaziergänger für gegenseitigen Ärger. Auch für Radfahrer sind die Wege dort problematisch. So steht es zumindest in dem gemeinsamen Antrag „Ausbau und Instandhaltung des Radwegenetzes zwischen den Ortsteilen Liedberg, Pesch und Korschenbroich“ der CDU- und SPD-Ratsfraktionen, der zuletzt im Bauausschuss besprochen wurde.

„Die Wege im Hoppbruch sind wichtige und intensiv genutzte Verbindungen für Fußgänger, Radfahrer und Naherholungssuchende“, heißt es in dem Antrag. Auf einer beigefügten Karte hatten die Fraktionen beschädigte Abschnitte ausgewiesen. Diese Teilstücke seien instand zu setzen, so CDU und SPD. Auch die Beschilderungen an den Kreuzungen seien zu prüfen. „Vor allem für Ortsunkundige ist es schwer sich dort zu orientieren“, sagte Stefan Schramke (SPD).

„Diese Wege im Hoppbruch sind in der Regel Forstwirtschaftsbetriebe“, sagte der Beigeordnete Georg Onkelbach. Sie seien nicht immer bequem, aber zumindest verkehrssicher. „Ich warne davor Luftschlösser zu bauen, die wir vor Ort nicht umsetzen können“, sagte er. Seit den 1960er-Jahren sei er selbst auf dem Fahrrad im Hoppbruch unterwegs. Die Wege seien nie in einem anderen Zustand gewesen. Hanns-Lothar Endell (Die Aktive) verwies darauf, dass hier Geld für die Reparatur verkehrssicherer Straßen veranschlagt werde.

Der Antrag, durch den auch der Druck auf Straßen.NRW für eine Instandsetzung des Radweges an der L 382 erhöht werden soll, wurde schließlich mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP angenommen. Grüne und Ulli/Zentrum enthielten sich, Die Aktive stimmten gegen die Beschlussvorschläge.