Korschenbroich: Polizei zieht bei Kontrolle Schrott-Fahrzeuge aus dem Verkehr

Kontrolle bei Herrenshoff : Polizei zieht Schrott-Fahrzeuge aus dem Verkehr

Große Kontrolle bei Herrenshoff: Beamten entdecken viele Mängel – und erwischen Fahrer unter Drogeneinfluss.

Viel zu tun hatte die Polizei am Mittwochmorgen zwischen 7 und 10 Uhr am Ausbauende der Autobahn 44 bei Herrenshoff: Dort kontrollierten die Beamten verdächtige Fahrzeuge – und solche, die auf die Polizisten technisch keinen guten Eindruck machten. Bereits beim ersten angehaltenen Auto bewiesen die Beamten ein gutes Gespür: Der Fahrer eines Fords, den sie aus dem Verkehr zogen, schien deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Ein Drogenvortest bestätigte diesen Verdacht, wie die Kreispolizeibehörde mitteilt.

Der 25-jährige Mann aus Duisburg musste mitkommen zur Polizeiwache, wo ihm durch einen Amtsarzt Blut zur Probe entnommen wurde. Der Mann musste seinen Weg schließlich zu Fuß fortsetzen: Wie sich herausstellte, stand er nicht nur unter Drogen, sondern war auch nicht im Besitz eines Führerscheins. Den Duisburger erwarten nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss.

Diesen Lkw-Reifen befanden die Beamten für nicht verkehrstauglich. Foto: Polizei

Weiterhin kontrollierten die Ordnungshüter mehrere Lastkraftwagen bezüglich ihrer Ladungssicherung und des technischen Zustandes. Dazu überprüften sie deren Fahrer auf ihre Verkehrstüchtigkeit, sowie das Einhalten der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Dabei fiel ein Sattelauflieger mit starken Beschädigungen an einem Reifen auf. Ferner war in der Windschutzscheibe des dazugehörigen Zugfahrzeuges ein großer Riss festzustellen. Polizeibeamte untersagten die Weiterfahrt. Gegen den 43 Jahre alten Fahrer sowie den Fahrzeughalter wurden Anzeigen gefertigt. Auf sie wartet jeweils ein Punkt in der Verkehrssünderdatei und ein Bußgeld in Höhe von 180 beziehungsweise 270 Euro.

Die Polizei wird Kontrollen dieser Art in regelmäßigen Abständen im ganzen Kreisgebiet fortsetzen. Dabei werden nicht nur festgestellte Verstöße verfolgt, sondern sowohl die Verkehrstüchtigkeit von Fahrzeugführern sowie die Vorschriftsmäßigkeit von Fahrzeug und Ladung überprüft. Das Ziel: eine Verringerung der Unfallzahlen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE