Korschenbroich: Politik will Hallenbad attraktiver machen

Besucherzahlen rückläufig : Politik will Korschenbroicher Hallenbad attraktiver machen

Besucherzahlen sind rückläufig. Hauptaugenmerk liegt auf einer neuen Gestaltung der Außenanlage.

Die Besucherzahlen im Korschenbroicher Hallenbad sind seit Jahren rückläufig. Kamen 2007 noch 41.000 Badegäste, waren es 2016 nur noch 22.544. Der Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport beschäftigte sich daher nun mit der Zukunft des Bades. Die Fraktionen von CDU und SPD stellten einen gemeinsamen Antrag zu Verbesserungen, um das Hallenbad wieder attraktiver zu machen und höhere Besucherzahlen zu generieren. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei vor allem auf der Gestaltung der Außenanlage.

"Wenn wir Neubaugebiete gestalten und andere Maßnahmen in der Stadt durchführen, liegt unser Augenmerk auf Familien und Kindern. Denen müssen wir aber etwas bieten und dazu gehört auch das Hallenbad", sagt Bürgermeister Marc Venten. Das Hallenbad dient auch dem Schul- und Vereinssport. Ein Grund für den Besucherrückgang sind nach Meinung von CDU und SPD die unattraktiven Öffnungszeiten. Die Verwaltung erhielt einen Prüfauftrag, für den 20.000 Euro im Haushalt veranschlagt sind.

Nachgedacht wird über die Schaffung eines Babybeckens im Innenbereich, die Anschaffung einer Wasserrutsche und Spielgeräten für das Lernschwimmbecken und die Außenanlage - denkbar sei ein Wasserspielplatz - und spezielle Angebote. Thema sind auch die Schließungen während der Schulferien. Diese tragen ebenfalls dazu bei, dass die Besucherzahlen sinken. Bürgermeister Marc Venten legt Wert darauf, dass es nicht darum gehe, dass Korschenbroicher Hallenbad zu einem Spaßbad umzubauen.

Zunächst werden jedoch energetische Umbaumaßnahmen durchgeführt. Wie Hans-Peter Walther, stellvertretender Leiter des Amtes für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur und Sport im Ausschuss mitteilte, werde das Hallenbad ab den Sommerferien rund drei Monate geschlossen, um die Bauarbeiten umzusetzen.

(cli)
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