Korschenbroich: PhysioRehaConcept aus Glehn kümmert sich auch um Golfer

Porträt „PhysioRehaConcept“ : Spezielle Therapiekonzepte aus Glehn – nicht nur für Golfer

Patienten mit Rücken-, Hüft-, Schulter- oder Kniebeschwerden sind der Kernkundenstamm der Praxis „PhysioRehaConcept“. Doch auch für eine besondere Sportlergruppe haben sich die Glehner etwas überlegt.

Vor etwa dreieinhalb Jahren ist die „PhysioRehaConcept – Praxis für Physiotherapie“ vom Birkhof an die Wankelstraße 13 in Glehn umgezogen, weil der ursprüngliche Standort zu eng wurde. Jetzt hat der Inhaber und Physiotherapeut Kim Worssa erneut erweitert: Behandlungsräume und Trainingsfläche wurden um 150 Quadratmeter vergrößert, sodass insgesamt rund 400 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

„Wir haben nun noch mehr Optionen – drei Behandlungsräume und ein zweiter Trainingsraum sind hinzugekommen“, sagt Worssa. Im Januar geht daher ein neues Angebot an den Start: „In dem zweiten Trainingsraum veranstalten wir dann Kurse, geplant sind Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik und ein Faszien-Kurs“, berichtet die Physiotherapeutin Bianca Werdelmann. Da in der Praxis für Physiotherapie viel Wert auf individuelle Anleitung gelegt werde, sei die Kursgröße auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt. Wer an einem der rund zehn Trainingsgeräte übe, werde dabei ebenfalls intensiv von Physiotherapeuten begleitet und beobachtet, damit die Übungen auch rückengerecht und gelenkschonend ausgeführt werden: „Das unterscheidet uns von Fitnessstudios“, betont Worssa.

Zum großen Teil werden in der Glehner Praxis Patienten mit Rücken-, Hüft-, Schulter- oder Kniebeschwerden behandelt, aber neben diesem orthopädisch-chirurgischen Schwerpunkt nehme der Bedarf an präventivem Training immer mehr zu: „Grund dafür ist das allgemein gestiegene Gesundheitsbewusstsein“, so Worssa. Viele Kunden kommen auch über die ärztliche Verordnung hinaus regelmäßig in die Praxis, um ihre körperlichen Voraussetzungen langfristig zu verbessern. „Eine stabile Muskulatur stützt, nimmt Fehlbelastungen von den Gelenken und verringert das Verletzungsrisiko“, erläutert Bianca Werdelmann.

Davon profitieren auch Golfer. Für diese Sportlergruppe – vom Einsteiger bis zum Profi – hat die Praxis ein spezielles Therapie- und Trainingskonzept entwickelt. Nach einem Eingangsbefund sowie der Sichtung der Schwungsequenz wird ein individueller Therapie- und Trainingsplan aufgestellt, um Beweglichkeit, Kraft und Koordination des Golfschwungs zu verbessern und eventuell vorhandene Schmerzsyndrome zu lindern. „Auch Hobbysportler sollten wie die Profigolfer die Winterpause auf dem Platz nutzen, um ihre sportlichen Voraussetzungen mit regelmäßigem Athletik-Training zu verbessern“, rät Bianca Werdelmann.

„Je mehr Kraft im Rumpf vorhanden ist, desto weiter fliegen die Bälle“, verdeutlicht Kim Worssa. Ein regelmäßiges Grundlagentraining nützt aber nicht nur dem Golfer, sondern unterstützt bei jeder Sportart sowie bei körperlichen Herausforderungen im Alltag – vom Sprint zur Bahn bis zum Tragen eines Wasserkastens.