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Korschenbroich: Nur die GGS Liedberg feiert Einschulungsgottesdienst

In Pfarrkirche St. Andreas : Nur Liedberger und Glehner feiern Einschulungsgottesdienst

Die traditionellen Veranstaltungen fallen in diesem Jahr in großen Teilen des Stadtgebiets aus. Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Die Liedberger Gemeinschaftsgrundschule (GGS) wird nach Ende der Sommerferien als einzige Schule im Hoheitsbereich der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Korschenbroich einen Einschulungsgottesdienst organisieren. Das bestätigte der GdG-Schulseelsorger Manfred Schmitz auf Anfrage unserer Redaktion.

„Grundsätzlich ist die Einschulung eine Schulveranstaltung“, sagt Schmitz. „Die Schulen schlagen einen Termin vor und wir kommen dann dazu.“ Da jedoch in den anderen Einrichtungen zum neuen Schuljahr wegen der Corona-Pandemie keine regulären Einschulungsveranstaltungen stattfinden werden, wird daraus in diesem Sommer an den meisten Orten nichts. Im vergangenen Jahr fand ein Einschulungsgottesdienst hingegen noch an allen Schulen statt.

Im Liedberger Fall war Schmitz in den vergangenen Tagen und Wochen in regelmäßigem Kontakt mit Schulleiterin Vanessa Kremer. Gemeinsam überlegten sie, in welcher Form ein Gottesdienst möglich sein könnte. Drei Optionen standen bis zuletzt zur Auswahl: die Pfarrkirche St. Georg in Liedberg, eine Gartenveranstaltung in Liedberg oder das Ausweichen in die Pfarrkirche St. Andreas in Korschenbroich. Am Ende fiel die Wahl auf Korschenbroich. Dort sollte das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln aufgrund des verfügbaren Platzes gut möglich sein. Der Gottesdienst soll am Donnerstag stattfinden.

Auch in Glehn sollen am Donnerstag Einschulungsgottesdienste für die Erstklässler der GGS Glehn stattfinden. Wie aus der Gottesdienstordnung der Pfarrgemeinde St. Pankratius Glehn hervorgeht, sollen diese auf dem Schulhof stattfinden.Die Glehner Pfarrgemeinde gehört anders als das restliche Stadtgebiet zum Kirchengemeindeverband Neuss-West/Korschenbroich.

Wahrscheinlich müssen jedoch auch dort manche Gäste draußen bleiben. „Die Kirchen sind zum Schulstart so voll wie sonst nur an Ostern oder Weihnachten“, sagt Schmitz. Die Einschulung hätte sich zu einer richtigen Großveranstaltung entwickelt. Mit Verwandten, Paten und allem Drumherum. Für eine Nachfrage nach den genauen Einlassregeln war am Donnerstag bei der GGS niemand erreichbar. Volle Kirchen dürften in diesem Jahr allerdings kaum möglich sein. Schmitz bedauert, dass in den anderen Schulen die Veranstaltungen ausfallen. „Aber das ist nun einmal der Zeit geschuldet“, sagt er.