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Korschenbroich: Kostenloser Badetag für Familien im Hallenbad

Angebot in Korschenbroich : Badetag-Premiere mit wenigen Familien

Die Veranstaltung im Hallenbad war der Auftakt für noch mehr Angebote, die Eltern und Kindern Spaß machen sollen. Der Andrang war überschaubar, aber die Nutzer des kostenlosen Vergnügens hatten Spaß daran.

Kostenfreier Badespaß mit der Familienkarte? Dieses  Angebot, gedacht als Auftakt für weitere familienfreundliche Aktionen, lockte am Wochenende zwar weniger Familien an, als die Veranstalter gehofft hatten. Doch die Familien, die es nutzten, fanden es super. Dass es nicht nur im Hallenbad Spaß gab, sondern sie obendrein einen Wasserball und weitere Werbeartikel mit nach Hause nehmen durften, brachte nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Und auch die „normalen“ Badegäste wie Hans-Peter Ratajszyk aus Giesenkirchen freuten sich, dass es solch eine Aktion gab und dass so viel Fröhlichkeit im Bad herrschte.

Schon eine Stunde vor Beginn der Aktion herrschte Hochbetrieb rund ums Korschenbroicher Schwimmbad, denn der kostenfreie Badespaß von 10 bis 15 Uhr für die Badegäste mit der Familienkarte des Rhein-Kreises Neuss wollte als Auftaktveranstaltung für weitere familienfreundliche Aktionen präzise vorbereitet sein.  In einem Nebenraum des Hallenbades saßen inmitten von Bergen orangefarbener und schwarzer Wasserbälle Svea  Ridders vom TV Korschenbroich und Mona Fleßer von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und pusteten immer mehr Bälle mit Pressluft auf. Derweil installierte Reinhold Giese, der pädagogische Leiter des Jugendamtes Rhein-Kreis Neuss, die Musikanlage und koordinierte sämtliche Arbeiten.

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Draußen positionierten Petra Fliegen vom Korschenbroicher Familienbüro und Stefanie Bössem vom Wirtschaftsförderungsamt der Stadt kartonweise Infomaterial und Werbegeschenke. „Schließlich sollte dieser Badespaß-Tag, der vom Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit der Stadt Korschenbroich veranstaltet wird,  der gelungene Auftakt  sein für weitere Veranstaltungsangebote sein, die auf die Familienfreundlichkeit von Korschenbroich hinweisen“, erklärten die beiden.

Um 10 Uhr war alles perfekt vorbereitet und nicht nur Bademeister Torsten Kobelt wartete gemeinsam mit drei jungen DLRG-Mitgliedern auf einen Ansturm der Badegäste. Massiver Andrang blieb jedoch aus – aber nach 20 Minuten endlich war es soweit: Konrad Binder kam mit seinen beiden Töchtern und beantragte die kostenfreie Familienkarte, die er noch nicht besaß. Den Töchtern Johanna (3) und Mathilde (6) ging das alles nicht schnell genug und die Ältere, die bereits vor einem halben Jahr in Korschenbroich ihr „Seepferdchen“ gemacht hatte,  feuerte ihren Vater voll Vorfreude an: „Schneller, schneller – jetzt geht’s los!“

Dann kamen Daniel Osman mit seiner Ehefrau Alvarez und Tochter Arwyn (4), die den Badespaß gemeinsam im Nichtschwimmerbecken genossen. Die Kleine sollte sich zunächst an die Situation im Schwimmbad gewöhnen und hatte offenbar sehr viel Freude. Unter den mehr als zehn Familien tummelten sich auch Denise Röder mit Tochter Charlotte (8) im Schwimmerbereich. Jonathan und Bianca Bisch genossen gemeinsam mit Sohn Bastian (8) das Balancieren auf Badematten und wetteiferten mit Sprüngen  vom Einmeterbrett. Da machte auch Sophie (10) gerne mit und erstmals auch ihre Schwester Lisa (8). Die beiden waren mit ihrem Vater Oliver Klausen zum Schwimmen gekommen. Familie Klausen freut sich nun darauf, dass das Außengelände auch bald wieder ein funktionierendes Schwimmbecken haben wird.

Reinhold Giese vom Kreisjugendamt resümierte um 15 Uhr: „Auch die Stammbesucher waren sehr angetan. Und schön, dass junge Leute von der DLRG die Aktion begleitet haben. Alle Eltern hatten eine schöne, entspannte Zeit mit der Familie und waren wie ihre Kinder begeistert über die unbegrenzte Zeit mit den Wasserbällen, Schwimmmatten, Schwimmnudeln und Paddeln.“

Giese räumte aber auch ein: „Allerdings hätten gerne noch mehr Familien teilnehmen dürfen – wir hoffen fürs nächste mal auf Mund-zu Mund-Propaganda, denn offenbar war die Aktion noch nicht so bekannt wie wir erwartet haben.“