Neue Veranstaltungsreihe „Kunst gegen Bares“ Korschenbroich sucht das „Kapitalistenschwein“

Korschenbroich · Die erfolgreiche Kölner Kleinkunstshow „Kunst gegen Bares“ ist im Februar erstmals an der Don-Bosco-Straße zu Gast.

 Organisator Lennard Rosar im Pressegespräch.  Foto: Stadt

Organisator Lennard Rosar im Pressegespräch. Foto: Stadt

Foto: Stadt Korschenbroich

Vier Künstler – vier Sparschweine. Das Publikum entscheidet mit dem Geldbeutel, wer am Ende am meisten überzeugt hat. Das vollste Sparschwein gewinnt. Dessen Besitzer darf sich „Kapitalistenschwein der Woche“ nennen. Das ist das Grundprinzip der Kleinkunstshow „Kunst gegen Bares“. In Köln erfunden, mittlerweile in mehr als 40 Städten erfolgreich fortgeführt. Am Donnerstag, 6. Februar 2020, feiert das Format seine Premiere in Korschenbroich (Don-Bosco-Straße 2-4). Tickets gibt es bereits jetzt unter Tel. 02161 613 -107 oder -212 und unter kultur@korschenbroich.de.

Möglich gemacht hat das Lennard Rosar. Der Kabarettist und Poetry Slammer organisiert und moderiert das Event. Er lebt in Köln, ist aber in Korschenbroich aufgewachsen. Noch heute lebt seine Familie dort. „Es ist super, so etwas in meiner Heimatstadt zu verwirklichen“, sagt er. „Ich glaube, das wird ein großer Spaß für alle.“ Das Konzept hat Rosar an kleinstädtische Verhältnisse angepasst. Das Grundprinzip bleibt gleich. Während sich in der Ursprungsvariante Künstler spontan auf die Kleinkunstbühne stellen können, stehen die Korschenbroicher Teilnehmer bereits fest.

„Ich wollte für die Veranstaltung in Korschenbroich einen gewissen Standard bieten“, sagt Rosar. Vier Künstler konnte er für das Debüt gewinnen. „Alles Halb-Profis“, wie er sagt. Aufstrebende Stars von morgen. Dabei sind der Stand-Up-Comedian Tobi Freudenthal, der Musiker Melchi, der Musik-Comedian Sebo Sam und der Poetry-Slammer Eric Jansen.

Der Eintrittspreis ist mit 8 Euro für einen Kabarett-Abend bewusst gering gehalten. Er reicht lediglich, um die Veranstaltungskosten zu decken. Rosar wünscht sich jedoch, dass die Zuschauer auch ein wenig Geld mitbringen, um es nachher auf die Künstler zu verteilen. Der Inhalt der Sparschweine ist immerhin deren Gage. Auch eine „Kommunisten-Sau“ wird es geben, deren Inhalt auf alle Darbietenden gerecht verteilt wird. Rosar verspricht einen Abend voller Abwechslung und will damit auch ein jüngeres Publikum ansprechen. „Ob 20 oder 70 Jahre, für jedes Alter ist etwas dabei“, sagt er. Und im Erfolgsfall soll die Reihe weitergehen, ein weiterer Termin im April ist bereits anvisiert.

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