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Kabarettist Lennard Rosar über seine Corona-Erfahrungen „Sonst läuft es auf Hartz IV hinaus“

Korschenbroich/Köln · Der aus Korschenbroich stammende Kabarettist und Veranstalter Lennard Rosar berichtet von seinen Erfahrungen in der Corona-Krise. Warum es für ihn notwendig ist, dass es wieder losgeht und wie sein Gefühl beim ersten Auftritt war.

 Lennard Rosar beim Pressegespräch zu Kunst gegen Bares in Korschenbroich.

Lennard Rosar beim Pressegespräch zu Kunst gegen Bares in Korschenbroich.

Foto: Stadt Korschenbroich

Ich weiß noch sehr gut, wie es war, als die Pandemie begonnen hat. Ich hatte gerade eine kleine Tour im Süden Deutschlands. Vier Auftritte waren geplant. Die fielen alle so Tag für Tag aus, nur einer fand noch statt: ein Comedy-Contest in Würzburg. Dort durften aber nur noch 50 statt der geplanten 100 Leute zuschauen. Ich habe richtig spüren können, wie angespannt die Stimmung war. Obwohl ich den Wettbewerb gewinnen konnte, habe ich gedacht, das war mit das Schlechteste, was ich je auf einer Bühne erlebt habe. Nach der Tour habe ich am 14. März, kurz vor dem Shutdown, noch mehr oder weniger das letzte Programm in Köln überhaupt gespielt. Um 21 Uhr war das. Da waren dann 15 tapfere Leute, die noch einmal was sehen wollten. Das war wiederum wirklich schön und etwas ganz Besonderes für mich.