Jahrgangsbeste aus Korschenbroich Lob und 1000 Euro für drei Schüler von der Bürgerstiftung

Liedberg · Die Bürgerstiftung „Für Korschenbroich“ hat drei Schüler der weiterführenden Schulen ausgezeichnet. Außerdem wurden verschiedene Projekte vorgestellt.

Die Bürgerstiftung zeichnete die Jahrgangsbesten aus: Fritz Otten, Manuel Post, Moritz Adam, Caroline Sun, Jonas Phlippen, Heiko Heldermann und Thomas Goldmann (v.l.n.r.).

Die Bürgerstiftung zeichnete die Jahrgangsbesten aus: Fritz Otten, Manuel Post, Moritz Adam, Caroline Sun, Jonas Phlippen, Heiko Heldermann und Thomas Goldmann (v.l.n.r.).

Foto: Rudolf Graaf

Die Jahrgangsbesten der Abschlussklassen der drei weiterführenden Schulen wurden auf der Stifterversammlung der Bürgerstiftung „Für Korschenbroich“ im Liedberger Landgasthaus geehrt. Das jeweils beste Abschlusszeugnis brachte ihnen neben Lob auch eine Prämie von jeweils 1000 Euro ein.

Caroline Sun hat das Korschenbroicher Gymnasium mit der Traumnote 1,0 verlassen. „Ich möchte gerne Pharmazie studieren und anschließend in der Pharmaforschung arbeiten“, erklärte die junge Frau mit dem Einserabitur. Die Preisgelder waren von Projektpartnern zur Verfügung gestellt worden, der Tausender für Caroline Sun kam von der Familie Eugen Viehof. Jonas Phlippen ist 16 Jahre alt und hat die Kleinenbroicher Hauptschule mit dem jahrgangsbesten Abschlusszeugnis verlassen. Er strebt eine Ausbildung zum Installateur an. Durch die Projektwerkstatt an seiner Schule war er auf die Idee gekommen, ein Handwerk zu erlernen. Die 1000 Euro werden in den Führerschein investiert, sie kommen von der Firma Sassenrath. Moritz Adam wohnt in Büttgen. Er schloss die Realschule in Kleinenbroich mit dem besten Zeugnis ab. Moritz, der nicht nur ein sehr guter Schüler war, ist auch ein herausragender Sportler. Er besucht jetzt die Gesamtschule in Büttgen mit dem Ziel, das Abitur zu schaffen. Seine Prämie kam von Autoteile Post.

Zwölf Stifter waren zur anschließenden Versammlung gekommen, der Stiftungsratsvorsitzende Fritz Otten hätte sich noch einige mehr gewünscht. Thomas Goldmann blickte zurück: „Am 9. Mai konnte das Projekt „Gießkanne“ auf dem Glehner Friedhof abgeschlossen werden. „Wer diesmal den Matthias-Hoeren-Bürgerpreis verliehen bekommt, verrate ich heute nicht – dieses Geheimnis wird erst in ein paar Tagen gelüftet“, kündigte Goldmann an.

Der Bürgerbus sei wieder finanziell unterstützt worden und zu den erfolgreichen Projekten gehört „Lesen lernen – leben lernen“ in Kooperation mit den Rotariern. Mit Blick in die Zukunft kündigte Thomas Goldmann das Projekt Bürgerbaum an: „Ziel ist es, in allen, auch in den kleinen Ortsteilen, jeweils einen Baum zu pflanzen.“ Nach den Gießkannen sollen künftig alle Friedhöfe im Stadtgebiet mit Handkarren ausgestattet werden. Drei Projektpartner stehen derzeit zur Verfügung.

Ebenfalls erfreulich: In den vergangenen zwölf Monaten sind elf Stifter hinzugekommen. Die Bürgerstiftung profitiert auch von den langsam steigenden Zinsen, denn es dürfen nur die Erträge aus den Mitteln, die die Stifter zur Verfügung gestellt haben, für Projekte verwendet werden. Simone Einhaus von der Sparkasse Neuss kümmert sich um die Finanzen.