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Korschenbroich: Investitionen in Baugebiete und Feuerwehrhaus

Korschenbroich : Investitionen in Baugebiete und ein neues Feuerwehrhaus

Die Stadt Korschenbroich setzt 2019 mehr als 5,5 Millionen Euro ein, um Baumaßnahmen zu erledigen, Vermögen zu schaffen und Grundstücke zu erwerben.

Im neuen Jahr will die Stadt Korschenbroich mehr als 5,5 Millionen Euro investieren, In der Hauptsache sind das Baumaßnahmen. Dazu gehören Gebäude, Straßen und Ingenieurbauwerke. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Bau von Kindertagesstätten, dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Kleinenbroich sowie dem Ausbau der Unterführung Holzkamp und sowie auf Brückensanierungen. Die Planungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses laufen derzeit, denn das bestehende Gebäude an der Hochstraße ist zu klein geworden. Das zukünftige Feuerwehrhaus wird komplett im Neubaugebiet an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße errichtet. Das Haus soll Platz für sechs Einsatzfahrzeuge bieten und damit auch zukünftigen Anforderungen des Brandschutzes genügen. Für den Neubau stehen Mittel in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro bereit. Es ist damit die größte Investition, die Korschenbroich im neuen Jahr vorhat.

Was die Wirtschaftsförderung angeht, so hat die Stadt im vergangenen Jahr im Gewerbegebiet Glehner Heide 26 Unternehmen neu ansiedeln können. Dabei wurden mehr als 300 Arbeitsplätze geschaffen. Für das neue Jahr hat sich die Stadt nun das Gewerbegebiet Glehner Heide II vorgenommen. Dort sollen weitere attraktive Flächen entwickelt werden, in einem ersten Schritt werden in diesem Jahr neun Hektar als kleinteilige Gewerbefläche angeboten. In diesen neuen, aber auch in allen bestehenden Gewerbeflächen in der Stadt soll 2019 der Breitbandausbau gelingen. Ziel ist es, dass Ende des Jahres alle Gewerbegebiete mit Glasfaser ausgebaut sind. Außerdem möchte die Stadt die Gewerbegebiete an der Glehner Heide besser an den Öffentlichen Personennahverkehr anbinden und eine Betriebsnachbarschaft aufbauen. Dazu will die Stadt mehr Veranstaltungen für Unternehmer anbieten, um Netzwerke zu bilden, zu stärken und auszubauen.

Den Glasfaseranschluss sollen in diesem Jahr auch alle Schulen im Stadtgebiet erhalten, sieben dieser Schulen werden von der Deutschen Glasfaser versorgt, drei Schulen in Kleinenbroich werden noch darauf warten müssen, dass Mittel aus dem Bundesförderprogramm fließen. Außerdem werden 27 weitere städtische Gebäude einen Glasfaseranschluss bekommen. Die Stadt will Mittel aus dem Programm Gute Schule 2020 nutzen, um den Breitbandausbau in den Schulen zu finanzieren. Etwa 3,5 Millionen Euro erwartet Korschenbroich von Bund und Land, um in unterversorgten Bereichen Breitbandausbau zu betreiben. Einen Vollausbau des Glasfasernetzes soll es in Neersbroich, Raderbroich, Pesch und Herrenshoff geben, ein Teilausbau ist in Korschenbroich vorgesehen.

Nachdem 2018 die ersten Menschen an der Niers-Aue eingezogen sind, geht es westlich der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Kleinenbroich im Januar weiter, wenn die Baustraße fertiggestellt wird. Rund 72 Baugrundstücke warten dort auf die Bauherren. Um 40 neue Baugrundstücke geht es 2019 in Glehn zwischen Haupt- und Elisabethstraße. Das Bauplanverfahren soll in diesem Jahr starten.

Bis zum 1. September 2019 will die Stadt weitere Plätze in Kindertagesstätten schaffen. Bei der Kita im Holzkamp wird ein Anbau errichtet, der zwei U3-Gruppen mit zehn U3-Plätzen und 30 Ü3-Plätzen bieten wird. In diesem Jahr soll auch der neue Kindergarten Niers-Aue fertiggestellt werden, zunächst aber noch mit einer provisorischen Lösung mit ansprechend gestalteten Containern und Außengelände. Außerdem soll es in Kleinenbroich zwei neue Ü3-Gruppen mit 40 Plätzen geben. Um dem weiteren Rechtsanspruch der U3- und Ü3-Kinder gerecht werden zu können, muss die Stadt zudem bis zum Beginn des Kita-Jahres 2020/21 am 1. August 2020 in Kleinenbroich weitere zusätzliche Plätze in drei Gruppen schaffen.