Korschenbroich: Hubert Tokloth erhält den Matthias-Hoeren-Bürgerpreis 2019

Für seine vorbildlichen Gemeinschaftsleistungen : Hubert Tokloth ist der neue Matthias-Hoeren-Bürgerpreisträger

Der 84-Jährige Scherfhausener wurde für sein vielfältiges Engagement ausgezeichnet. Bekannt wurde er vor allem als Mitinitiator des Bürgerbusses.

Das Urteil der unabhängigen Jury fiel einstimmig aus: Hubert Tokloth, einer der Väter des Bürgerbusses, ist der neue Träger des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises. So verkündet im Büro von Bürgermeister Marc Venten, dem Vorsitzenden der unabhängigen Jury. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Bürgerstiftung für Korschenbroich als Anerkennung vorbildlicher Gemeinschaftsleistungen für Bürger der Stadt verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden.

Zu den ersten Gratulanten zählten Vertreter vom Vorstand der Bürgerstiftung Für Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss und des Stiftungsrates. Die Urkunde wird am 14. Dezember im Rahmen des Weihnachtskonzertes der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich überreicht.

Neben Idee und Initiative für den Bürgerbus hat der Scherfhausener Tokloth noch jede Menge mehr aufzuweisen. So konnte Bürgermeister Venten eine stattliche Liste an Ehrenämtern aufzählen. Tokloth ist Mitglied der Bürgerstiftung, Mitinitiator und Geschäftsführer des Bürgerbusses, Ehrenpräsident des Schützenvereins Glehn, Vorsitzender des Bürgerbusvereins und Ehrenmitglied von „Sport Ältere Generation“. Zudem engagierte er sich in der Flüchtlingshilfe und für sozial schwache Familien der Gemeinde. Der Bürgerpreisträger sei ein Menschenfreund und habe das auch in seinem Beruf als Standesbeamter bewiesen, hob Venten hervor. Er behauptete augenzwinkernd, von Tokloth geschlossene Ehen hätten die geringste Scheidungsquote. Der Geehrte hörte es mit einem Schmunzeln. 1701 Bünde fürs Leben hat er besiegelt.

Ob Gerüchte der Wahrheit entsprächen, die besagen, die NEW habe schon wegen des Korschenbroicher Erfolgsmodell Bürgerbus nachgefragt, merkte Stiftungsratsvorsitzender Fritz Otten scherzend an. Otten stellte fest, dass Tokloth und seine Mitstreiter mit dem Bürgerbus nicht nur Ortsteile der Stadt verbinden, sondern auch die seit der kommunalen Neugliederung 1975 bestehende Einheit in den Köpfen bewusst machen. Der 82-jährige Scherfhausener freute sich über die Anerkennung seiner geleisteten Tätigkeiten.

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