Nach dem Sturm in Korschenbroich „Auf einmal sind alle da gewesen – das war wie ein kleines Wunder“

Korschenbroich · „Korschenbroich kann“ – so könnte der Slogan nach dem Sturm lauten. Feuerwehrleute und Handwerker sorgten bis tief in die Nacht hinein und ab Freitagmorgen dafür, dass die größten Schäden beseitigt wurden. Am frühen Nachmittag sah es fast so aus, als wäre nichts gewesen.

Korschenbroich: Fotos vom Aufräumen nach dem Unwetter
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Nach dem Unwetter beginnt das Aufräumen

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Foto: Felix Moll

„Gegen 1.30 Uhr haben wir den letzten Einsatz abgearbeitet. Um 2.45 Uhr waren alle Kameraden in die Feuerwache zurückgekehrt. Und um 7.34 Uhr ging die nächste Schadensmeldung ein. Dabei blieb es dann aber.“ Florian Eiköter, stellvertretender Feuerwehrchef, zieht Bilanz am frühen Freitagnachmittag, 5. April. Rund 65 Einsätze, an denen 110 Feuerwehrleute beteiligt waren, hatte der kurze Sturm, der am Donnerstag Nachmittag über Korschenbroich hinweggefegt war, ausgelöst. Bereits am Abend und bis weit in die Nacht hinein waren unzählige freiwillige Handwerker zu den verschiedensten Schadensorten gefahren und haben geholfen. „Wir mussten niemanden um Unterstützung bitten. Auf einmal sind alle da gewesen – das war wie ein kleines Wunder“, sagt Eiköter begeistert.