Korschenbroich: Glehner Schützen planen ihr Fest

Schützen stellen Festprogramm vor: Thronfolger für Glehn ist schon in Sicht

Gute Nachrichten beim Oberstehrenabend in Glehn: Es gibt einen neuen Grenadierzug, einige Optimierungen im Festprogramm, einen neuen König für 2019, keine Beitragserhöhungen und vor allem viel Harmonie im Regiment.

Vorab schon mal eine gute Nachricht: Auch für 2019 ist ein neuer König in Sicht. „Es gibt mindestens einen ernsthaften Bewerber“, sagte Präsident Thomas Coenen am Samstagabend im voll besetzten Frangensaal beim Oberstehrenabend des Glehner Schützenvereins. Coenen erntete begeisterten Applaus, denn dass es 2014 und 2016 keinen König gab, war bis dahin für Glehn unvorstellbar.

Der Abend zu Ehren von Oberst Andreas Erkes, der dieses Amt nun schon seit 18 Jahren innehat, war traditionsgemäß verbunden mit der ersten Mitgliederversammlung des Regiments. Wie immer wurde das Festprogramm für das Schützenfest vom 1. bis 4. September vorgestellt – hier gibt es einige Änderungen, die das Fest und besonders auch den Auftritt der Damen in Zukunft aufwerten sollen. So werden Königin Nikola Breuer sowie deren Ministerinnen Monika Breuer und Gabi Meurer erstmals mit unterwegs sein, wenn am Schützenfest-Samstag der Fackelzug startet. Der Königszug wird die Damen mit Fackeln begleiten, damit sie optimal zur Geltung kommen.

Montags werden die Majestäten nach der Königsparade auf der Bachstraße immer einige Schritte zu den Kutschen zu Fuß zurücklegen, damit die Zuschauer sie besser sehen können. Eine weitere Optimierung des Festprogramms gibt es am selben Tag. Denn dann beginnt die Parade vor der Geistlichkeit erst um 11.50 Uhr, damit alle nach der Gefallenenehrung genug Zeit haben, auch die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen. – Das Schützenwesen in Glehn sei weiter deutlich im Aufwind, sagte der Präsident. „Unser seit drei Jahren verjüngter Vorstand arbeitet sehr harmonisch zusammen – und diese Harmonie überträgt sich auch auf das Regiment“, meinte Coenen. Freudig konnte Schützenkönig Hans-Dieter Breuer berichten, dass alle 7500 Röschen für die Königsresidenz schon fertig gedreht seien und dass am kommenden Freitag 45 Kinder der Kita an der Schulstraße zu Besuch beim Königspaar sein werden.

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Beim Oberstehrenabend wurden spontan auch die drei ersten Goßfackeln angemeldet: Der Jägerzug „Saubuam“ sowie die Grenadierzüge „Janz locker“ und „Ehrenhalber“ haben den Fackelbau bereits fest zugesagt. In Glehn gibt es schon wieder einen neuen, ganz jungen Zug, den Thomas Coenen vorstellte: „Die neuen Grenadiere unter Leitung von Hannes Schönges nennen sich ,Janz wat Feines’ und werden in diesem Jahr wegen ihres Alters (U16) nur den Fackelzug mitmachen – im nächsten Jahr sind sie ganz dabei.“

Vizepräsident Marcus Lenders berichtete, dass der Schützenverein nach einigem Ärger im vorigen Jahr einen neuen Sicherheitsdienst mit mehr Personal beauftragt hat. Für Samstag- und Sonntagabend wurde wieder die Band „Groovehouse“ verpflichtet, Montag und Dienstag ist es „Sound Convoy“. Die wichtige Zusicherung vom Schützenchef: „In diesem Jahr gibt es keine Beitragserhöhung. Die Eintrittspreise fürs Zelt bleiben unverändert.“

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