Bundesweite Liste vom Magazin Feinschmecker Udo Erkes aus Glehn erneut unter den 500 besten Metzgern

Glehn · Das Magazin Feinschmecker hat die besten Metzger Deutschlands 2023 gelistet. Fleischermeister Udo Erkes aus Glehn ist wieder dabei. Welche Waren besonders gelobt werden und warum ihm diese Auszeichnung wichtig ist.

 Udo Erkes steht auch 2023 auf der Feinschmecker-Liste.

Udo Erkes steht auch 2023 auf der Feinschmecker-Liste.

Foto: Klaudia Taday

Er hat es wieder geschafft: Metzgermeister Udo Erkes ist mit seiner Fleischerei in Glehn erneut in die Liste „Die besten Metzger Deutschlands 2023“ vom Magazin Feinschmecker aufgenommen worden. „Auf diese Auszeichnung sind wir besonders stolz, weil Kunden uns vorschlagen“, sagt Erkes. Anschließend würde die Redaktion recherchieren und abschließend müsse er noch einen Fragebogen ausfüllen, erklärt er das Auswahlverfahren.

„Seit wir im Jahr 2000 den Betrieb von meinen Eltern übernommen haben, waren wir jedes Jahr dabei. 2010 wurden wir sogar Landessieger“, sagt Erkes, der mit dem „wir“ auch immer seine Frau Birgit mit einschließt. Denn sie ist es, die an der Theke die Kunden berät. Insbesondere diese Beratung ist dem Paar, das den Laden in dritter Generation führt, besonders wichtig. „Denn wir kreieren auch oft neue Produkte und die wollen wir unseren Kunden ja auch erklären“, sagt Udo Erkes.

Welche Bedeutung es hat, unter den 500 besten Metzgern Deutschlands gelistet zu sein, wird besonders bei diesen Zahlen deutlich: Insgesamt gibt es 10.870 Fleischerfachgeschäfte in Deutschland, davon 1445 in NRW. Diese Zahlen hat sich Erkes vom Fleischerfachverband geben lassen. „Vor zehn Jahren waren es noch deutlich mehr Metzgereien in Deutschland“, bedauert Erkes, der unermüdlich für seinen Berufsstand wirbt.

Der Feinschmecker erklärt die Auszeichnung für den Glehner Metzgermeister so: „Für seine Wurstwaren und stattlichen Cuts für Pfanne und Grill wie Tomahawk-Steaks oder Picanha, trockengereiftes Tafelspitz, arbeitet der engagierte Metzgermeister Udo Erkes, der auch flammend um Auszubildende für seinen wunderbaren Beruf wirbt, mit lokalen Bauern zusammen. Die halten Schwäbisch-Hällische Landschweine, die Rinderrasse Rotes Höhenvieh und sogar Wagyu.“

Wie der Feinschmecker weiter schreibt, fahre man dafür „gern ins ländliche Glehn hinaus und nur beim Erstbesuch eventuell am Klinkerhaus mit grünen Fliesen vorbei, wenn nicht gerade eine stattliche Warteschlange sichtbar vor der Dorfattraktion ansteht“.

Udo Erkes freut sich zwar über die Begründung, sagt aber auch: „Und gerade jetzt haben wir die grünen Fliesen außen an der Wand abreißen lassen.“ Seine Worte sind kaum verständlich, weil im Hintergrund die Baumaschinen höllischen Krach verursachen. Abschließend ruft Erkes in den Lärm hinein: „Demnächst werden wir eine Holzfassade haben.“

Als Besonderheiten bei Erkes hebt der Feinschmecker hervor: „Neben der Spezialität Altbierwurst, Chorizo und luftgetrockneter Bauernbratwurst locken ein hausgemachtes Feinkostsortiment mit Salatsaucen und fertig gekochten Gerichten wie Gulaschsuppe und Sauerbraten zum Mitnehmen.“

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