Korschenbroich: Erstes Sommerfest in Neubaugebiet Niers-Aue

Korschenbroicher Neubaugebiet : Bauherren feiern in der Niers-Aue erstmals Sommerfest

Das Ziel des Vereins Niers-Aue ist es, sich gut zu vernetzen und eine gute Gemeinschaft zu bilden. Neben vielen Nachbarn waren auch Korschenbroicher Lokalpolitiker im Neubaugebiet zu Gast.

Absperrgitter, unbefestigte Straßen, Baugruben, Sand, Staub, Rohbauten, Baugeräte – und mittendrin: bunte Wimpel, ein Kinderschminktisch, Biertischgarnituren, Sonnenschirme, liebevoll gebackene Kuchen. Die aktuellen und zukünftigen Korschenbroicher Neu-Bürger im Neubaugebiet „An der Niers-Aue“ feierten gemeinsam gut gelaunt ein Sommerfest.

Mit einer Whatsapp-Gruppe und zehn Leuten hatte vor zwei Jahren alles angefangen, nun gibt es bereits 167 Gruppenmitglieder. Damals hatten die Bauherren begonnen, sich zu vernetzen, einen Stammtisch und schließlich einen Verein gegründet. Und sie riefen ihre Feiertradition ins Leben: ein Nikolausfest, ein Grillfest auf der bloßen Baustelle – und nun das Sommerfest.

Nicht nur die aktuellen und zukünftigen Nachbarn hatten Raphael Höfler, Rainer Vetter und ihre Mitstreiter eingeladen. Auch die Vertreter der politischen Fraktionen, der Verwaltung und anderer Vereine. „Wir wünschen uns eine gute Vernetzung, eine gute Gemeinschaft. Unser Ziel: Alle sollen hier glücklich leben“, erklärte Vetter. Und der Dialog mit der Stadt, den Korschenbroichern und den Vereinen trage mit dazu bei, dass das Ziel erreicht wird.

Grünen-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Houben hat das Projekt von Anfang an begleitet. Korschenbroich habe vorher „noch nie ein Baugebiet dieser Dimension entwickelt“, da gebe es vieles zu bedenken. Wie zum Beispiel die Anbindung des Wohngebietes an den Ortskern und Bahnhof per Fahrrad oder zu Fuß. Auch SPD-Beisitzer Paul Jahny kam zum Sommerfest, weil ihm der Kontakt mit den neuen Bürgern am Herzen liege.

Manche „neue“ Bürger sind eigentlich alte: „Gefühlte 50 Prozent der Bauherren sind Korschenbroicher“, sagte Höfler. Überdies sind die neuen Bewohner kinderreich. Gefühlt seien es, so Höfler, zweieinhalb Kinder pro Familie. Das zeigte sich auch am Andrang am Schminktisch sowie an der Anzahl der Kinderwagen und Tragetücher auf dem Sommerfest.

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