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Korschenbroich: Diese Anträge sind bei der Verwaltung digital möglich

Korschenbroicher Verwaltung : Diese Anträge sind bei der Stadt bereits digital möglich

Der Gang zu den Korschenbroicher Rathäusern könnte für viele Anliegen bald unnötig sein. Manches ist bereits heute rein online realisierbar, anderes soll im Laufe des Jahres folgen.

Nicht nur die Schulen in Korschenbroich, auch die Verwaltung der Stadt bemüht sich um Fortschritte bei der Digitalisierung. Gerade in Corona-Zeiten ist es nützlich, wenn die Bürger nicht für alle Anliegen in die Stadtverwaltung kommen müssen.

In manchen Fällen ist ein digitaler Antrag bereits möglich. An anderen Stellen gibt es noch Nachholbedarf. Die Korschenbroicher können aktuell online beispielsweise ihre Mülltonnen bestellen, ihr Führungszeugnis beantragen oder ihr Gewerbe an-, um- oder abmelden. Auch die städtische Auftragsvergabe erfolgte seit diesem Jahr ausschließlich digital, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt.

Weitere Formulare seien im Bürgerportal digital abrufbar. „Diese ist natürlich noch ausbaufähig“, teilt eine Sprecherin mit. Die Stadtverwaltung arbeite „mit Hochdruck“ an der Umsetzung verschiedener Projekte. Die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes verpflichten neben Bund und Ländern auch die Gemeinden bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen online anzubieten.

Dementsprechend gibt es auch in Korschenbroich Planungen, um das vorhandene Angebot zu vergrößern. Hierfür arbeitet die Stadt nach eigener Auskunft mit dem Zweckverband ITK Rheinland und der regioIT Aachen zusammen, um das Bürgerportal weiter auszubauen. Als nächstes an den „Personenstandsurkunden“. Laut Stadt könnten dann beispielsweise Geburtsurkunden digital beantragt und die Gebühren über eine Bezahlplattform entrichtet werden. Danach werde das Dokument vom Standesamt zugesendet.

„Die Online-Dienstleistung wird voraussichtlich bis Mitte des Jahres angeboten werden können“, teilt die Stadt mit. Anmeldungen seien dann über das landeseinheitliche Servicekonto.NRW möglich. So sollen die Angebote von Kommunen, Kreisen, Ministerien und Landesbehörden gleichermaßen genutzt werden können. Eine Verbindung zum Bauportal.NRW soll zudem dafür sorgen, dass Baugenehmigungsverfahren digital möglich sind.