Korschenbroich: Die Augenhilfe Afrika zieht Bilanz

Korschenbroich : Die Augenhilfe Afrika zieht Bilanz

Stolze Jahresbilanz der Augenhilfe Afrika: Der aus Schützenkreisen entstandene Verein förderte im vergangenen Jahr in Kamerun Hilfsprojekte gegen den Grauen Star mit nahezu 50.000 Euro.

Das berichte der wiedergewählte Vorsitzende Franz Thoren dem aktiven Mitgliederkreis jetzt bei einer Zusammenkunft.

Thoren, sein Stellvertreter Peter Holzenleuchter, Kassierer Josef Cremer und Geschäftsführer Ralf Heinrichs dankten ausdrücklich den Spendern. Unter ihnen war auch der frühere Sparkassendirektor Dietmar Mittelstädt, bei dessen Verabschiedung allein 4000 Euro für die Augenhilfe Afrika zusammenkamen. Mit den Spenden unterstützt der Verein Operationskampagnen gegen den Grauen Star, der in Kamerun weit verbreitet ist. Augenarzt Raoul Cheuteu, dessen Ausbildung die Korschenbroicher Unternehmerfamilie Otten förderte, führte 2017 vier Operationsreisen in entlegene Regionen des zentralafrikanischen Landes durch. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gilles Kagmeni könnte er an die 200 Erkrankten das Augenlicht wiedergeben. Derzeit ist Dr. Cheuteu auf seiner zweiten Operationsreise in diesem Jahr.

Wiedergewählt für den Vorstand wurden auch Max Heinrichs, der als Optiker den Verein, und Professor Gunter Konrad sowie Heinz-Josef Rebig. Raoul Cheuteu, der auch als Schützenbruder in Kirschenbroich bekannt ist, wird voraussichtlich im Herbst an den Niederrhein kommen, um über seine ehrenamtliche Tätigkeit zu berichten. Cheuteu betreibt in der Hauptstadt Yaoundé eine Augenklinik.

(NGZ)
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