Geplante Flüchtlingsunterkunft in Korschenbroich „Ich möchte keine No-go-Area in Kleinenbroich“

Korschenbroich · Die Pläne für eine Zentrale Unterbringungseinrichtung in Kleinenbroich bereiten Anwohnern Ängste und Sorgen. Das zeigte sich bei der Bürgerversammlung in der vollen Aula. Doch wenn keine Flüchtlingsunterkunft des Landes käme, müssten weitere Sporthallen geschlossen werden, argumentiert die Stadt.

 Politik und Verwaltung hatten zu einer Bürgerversammlung eingeladen, um über die Pläne für eine Zentrale Unterbringungseinrichtung zu informieren. In der Aula des Gymnasiums reichten die Sitzplätze nicht aus. Rund 500 Menschen waren gekommen.

Politik und Verwaltung hatten zu einer Bürgerversammlung eingeladen, um über die Pläne für eine Zentrale Unterbringungseinrichtung zu informieren. In der Aula des Gymnasiums reichten die Sitzplätze nicht aus. Rund 500 Menschen waren gekommen.

Foto: Markus Rick (rick)

So gut gefüllt sei die Aula fast nie, meinte Bürgermeister Marc Venten. Er eröffnete die Bürgerversammlung im Gymnasium (GyKo), zu der etwa 500 Menschen gekommen waren. Sie alle wollten mehr erfahren über die Pläne, eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Kleinenbroich zu errichten. Seitens der Politik und Verwaltung waren auch alle gekommen: der Bürgermeister, seine beiden Stellvertreter, die Beigeordneten Thomas Dückers und Georg Onkelbach sowie Petra Köhnen als Leiterin des Sozialamtes. Alle sechs Ratsfraktionen (CDU, SPD, Grüne, FDP, Aktive und Zentrum) waren ebenfalls vertreten.