Korschenbroich: Bezirksregierung genehmigt Haushalt und Sanierungsplan 2019

Nachricht aus Düsseldorf: Städtischer Etat 2019 genehmigt

Die Bezirksregierung hat auch dem Korschenbroicher Sanierungsplan grünes Licht gegeben. Darüber zeigten sich Bürgermeister Marc Venten und Stadtkämmerer Thomas Dückers sehr erfreut.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat den Korschenbroicher Haushaltssanierungsplan 2019 genehmigt. „Die Stadt hat mit der Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes für 2019 gezeigt, dass sie zu ihren Pflichten im Stärkungspakt steht“, erklärt Birgitta Radermacher. „Diese Zuverlässigkeit ist lobenswert.“ Damit ist der Weg für die Veröffentlichung der diesjährigen Haushaltssatzung frei.

Allerdings sieht die Regierungspräsidentin auch Risiken, die es noch zu managen gilt. So ist der städtische Haushalt besonders von der Entwicklung der Gewerbesteuer abhängig, die üblicherweise Schwankungen unterliegen kann. Doch Radermacher ist optimistisch, dass Korschenbroich die Risiken im Blick hat und daran arbeitet. Denn die Stadt ist allgemein auf einem guten Weg. Bereits im vergangenen Jahr hat sie erstmals den Haushaltsausgleich geschafft und damit das erste Zwischenziel des Stärkungspakts erreicht.

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Bürgermeister Marc Venten sieht in der erteilten Genehmigung die gute Finanzarbeit der Verwaltung bestätigt. „Wichtig ist, dass wir bei den drängendsten kommunalen Aufgaben wie dem Ausbau der Kinderbetreuung, dem Breitbandausbau von Schulen und der weiteren Modernisierung unserer Infrastruktur weiter vorankommen", sagt Venten. „Dies sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt, die auf Dauer nur durch eine maßvolle Ausgabenpolitik möglich sind.“ Stadtkämmerer Thomas Dückers ergänzt: „Die Bezirksregierung bestätigt einmal mehr, dass der Haushalt alle Chancen und Risiken hinreichend berücksichtigt. Erneut wird betont, dass wir stets verlässlich die Vorgaben des Stärkungspaktes erfüllen. Die Genehmigung ist Ansporn, auch in diesem Jahr wieder mit einem besseren Ergebnis abzuschließen.“

Für 2019 gilt es den Haushaltsausgleich, mit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringerer Konsolidierungshilfe des Landes NRW, zu schaffen. Dies entspricht den für alle geltenden Regeln des Stärkungspaktes.

(NGZ)
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