Korschenbroich: Ausstellung zum Arbeitsplatz Kunst

Kulturbahnhof in Korschenbroich : Begleitausstellung zum Projekt "Arbeitsplatz Kunst" hat geöffnet

Am kommenden Wochenende öffnen 14 Künstler aus dem Korschenbroicher Stadtgebiet ihre Ateliers. Im Kulturbahnhof zeigen sie in einer Ausstellung bis Sonntag, 8. Juli, ihre Werke.

14 Künstler aus Korschenbroich werden am kommenden Wochenende am „Arbeitsplatz Kunst“ teilnehmen und ihre Ateliertüren für Besucher öffnen. Elf von ihnen machen seit Samstag im Korschenbroicher Kulturbahnhof mit Exponaten auf sich und ihr Atelier aufmerksam. In die Ausstellung führte Robert Jordan ein. Der frühere Kulturamtsleiter der Stadt Grevenbroich gehört gemeinsam mit dem Neusser Kulturamtsleiter Harald Müller zu den „Erfindern“ von „Arbeitsplatz Kunst“.

Er ist Maler, Musiker, Bildhauer und Autor: Armin Küpper aus Liedberg arbeitet als Künstler mit verschiedenen Materialien. Aus einem Telegrafenmast, den er bearbeitete, schuf er nicht nur das Kunstwerk „Durchblick“, er las nunauch die Geschichte, die er dazu geschrieben hatte. Ebenfalls aus Liedberg: Gabriela Dress-Holz. Ihre Objektkunst hat meistens einen autobiografischen Bezug. Im alten Bahnhof zeigt sie einen Teppich, ein Stück Familiengeschichte, das sie als Künstlerin verändert hat. Nadine Kugler wird bei ihr Kunstwerke vorstellen, die aus Kaffee-Pads bestehen. In Kleinenbroich zeigt Gisela Altmann ihre Mischtechniken. Einige Bilder mit Motiven aus der Natur, die abstrahiert sind, sind im Kulturbahnhof ebenso zu sehen wie die Holzskulpturen von Sonja Kreutzer aus Raderbroich. Jessica Zugehör lebt ebenfalls in Raderbroich. Sie zeigt Hortensien- und Margeriten-Bilder, gemalt mit Ei-Tempera.

Aus Schlich kommt Heike Plohs. Mit Gelstiften und Aquarellfarben entstehen in ihrem Atelier luftig-leichte Bildkompositionen. Hubertine Wingerath lockt mit zwei abstrahierten Arbeiten „Frühling I“ und Frühling II“ in ihr Atelier. Gisela Schmachtenberg-Scherlitzki lebt in Raderbroich, arbeitet aber in Neuss. „Sag mir wo die Blumen sind“, heißen ihre Arbeiten aus rotem Polyestervlies. Die Antwort ist einfach: Sie hat sie ausgeschnitten. Horst Schleicher, der seinen Arbeitsraum ebenfalls in Neuss hat, überlässt es dem Betrachter, wie er seine Bilder und Objekte einordnet. „Let the sunshine“ ist das Spiel mit einem Objekt, der Sonnenbrille. Christiana Schwarz lebt im Dycker Weinhaus, die Architektin und Kommunikationsdesignerin fühlt sich aber Korschenbroich zugehörig. Für ihr Bild „Licht auf Kandinsky 01“ machte sie ein Foto des Bildes „Improvisation No. 19“ und veränderte es am Computer.

Die Ausstellung ist an den nächsten beiden Sonntagen jeweils von 14 bis 17 Uhr im Kulturbahnhof Korschenbroich zu sehen.

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