Korschenbroich: Andreas Pinkwart gratuliert zu 500.000. Glasfaser-Anschluss

Digitalminister Pinkwart gratuliert : Familie aus Raderbroich bekommt „Gigabit-Trophäe“

Stockend war das Internet bei Familie Frensch: Nun haben sie den insgesamt 500.000 Anschluss an das Deutsche-Glasfaser-Netz bekommen. NRW-Digitalminister Andreas Pinkwart war vor Ort und gratulierte.

Familie Frensch musste nicht groß überzeugt werden, als die „Bürgerinitiative Glasfaser“ bei ihr vorstellig wurde. „Uns war klar, welchen Nutzen ein Glasfaser-Anschluss für uns hätte. Wir hatten zwar schon Internet, doch wenn mehrere Leute im Netz waren, stockte es schon sehr“, sagte Alexander Frensch. Das dürfte mit dem neuen Anschluss der Vergangenheit angehören – zumal die Raderbroicher Familie nun noch eine Beschleunigung ihres gebuchten Tarifs auf ein Gigabit pro Sekunde geschenkt bekam. Denn Familie Frensch erhielt den insgesamt 500.000 Anschluss an das Deutsche Glasfaser Netz – was ihr am Mittwochmorgen prominente Gäste vor der eigenen Haustür bescherte.

Neben Bürgermeister Marc Venten kamen auch der NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart sowie Uwe Nickl, Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, um zu gratulieren. Sie alle freuten sich, dass die Jubilare aus dem ländlichen Raum kommen. „Im digitalen Zeitalter gehört das schnelle Internet zur Grundversorgung wie Strom, Wasser und Gas. Rader­broich hat lange auf den Ausbau warten müssen“, sagte Venten und dankte der Bürgerinitiative Glasfaser für ihr Werben um einen flächendeckenden Ausbau. Der Bürgermeister sprach auch die Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten an, die sich durch aufgerissene Straßen ergeben hätten. „Doch der Aufwand hat sich gelohnt.“ Bei Ilona und Alexander Frensch verlief der Ausbau reibungslos. „Es war spannend mitzuverfolgen, wie das neue Kabel ins Haus kommt. Aber es hat alles gut geklappt“, sagte Frensch.

Für Minister Pinkwart ist Raderbroich ein gutes Beispiel, wie sich Städte und ihre Bürger im ländlichen Raum den besonderen Herausforderungen des digitalen Zeitalters stellen. „Durch eine breite Nachfrage haben hier aufgeschlossene Bürger die Chance genutzt, schneller angeschlossen zu werden. Jetzt verfügt Raderbroich über eine bessere Infrastruktur als so manche Großstadt“, sagte Pinkwart. Familie Frensch gehört nun zu den Nutznießern der neuen Möglichkeiten. „Wobei wohl vor allem unsere beiden Kinder davon profitieren“, sagte Frensch.

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