Korschenbroich: Andreas Müller und Marion Wittig sind an ihren Schulen schnell angekommen

Gymnasium und Realschule : Korschenbroichs neue Schulleiter sind schnell angekommen

Andreas Müller hat zum neuen Schuljahr die Leitung des Gymnasiums Korschenbroich übernommen, Marion Wittig ist die neue Rektorin der Realschule. Beide kennen ihren Arbeitsplatz schon ganz gut – aus unterschiedlichen Gründen.

Für ein erstes längeres Gespräch miteinander fehlte bislang die Zeit. Marion Wittig und Andreas Müller sind in ihren neuen Jobs noch in der Eingewöhnungsphase, weswegen ihr Terminplan reich gefüllt ist. Allerdings haben die neue Rektorin der Realschule in Kleinenbroich sowie der neue Schulleiter des Gymnasiums Korschenbroich mit dem Start des Schuljahres auch nicht gänzlich bei null angefangen. Aus verschiedenen Gründen kennen sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz schon ganz gut aus.

Andreas Müller ist der neue Schulleiter des Gymnasiums Korschenbroich. Foto: Ilgner Detlef (ilg)

„Die ersten Monate in Kleinen­broich waren Gold wert, auch wenn es eine sehr kräftezehrende Zeit war“, sagt Marion Wittig, die bereits am 1. April an der Realschule angefangen hat, bis zum Ende des Schuljahres aber auch noch eine Hauptschule in Neuss leitete. „Ich befinde mich immer noch in einem Prozess. Aber ich habe Kleinenbroich als einen sehr angenehmen Standort kennengelernt und mich in dem Gefüge direkt gut zurechtgefunden“, sagt die Mönchengladbacherin.

Marion Wittig kam bereits am 1. April als Schulleiterin zur Realschule in Kleinenbroich. Foto: Bauch, Jana (jaba)

Müller hat seinen Dienst erst mit dem neuen Schuljahr angetreten, trotzdem war ihm das „GyKo“ nicht komplett fremd – da er bis 2015 zwölf Jahre als zweiter Konrektor an der Realschule in Kleinenbroich tätig war. „Es hilft schon sehr, wenn man einige Kollegen oder auch Mitarbeiter bei der Stadt schon kennt. Zudem habe ich vor den Sommerferien eine tolle Übergabe erhalten, denn letztlich tickt jede Schule ein wenig anders“, sagt Müller. Er verstehe sich mit seinem Konrektor Alexandros Syrmoglou als Leitungsteam.

Sowohl für Wittig als auch für Müller geht es nun darum, eine gute Balance zu finden, um eigene Akzente zu setzen, aber auch nicht zu viel auf einmal zu verändern. „Natürlich habe ich viele Ideen, aber ich werde mir die Zeit nehmen, um  reinzuwachsen und nach und nach Dinge anzustoßen. Schließlich möchte ich, dass sich das Kollegium mit den Ideen identifizieren kann“, sagt Müller.

Marion Wittig betont, dass sie ein gut laufendes System vorgefunden habe. Ein System, dass ihre Vorgängerin Martina Bartels-Walther mehr als zwei Jahrzehnte geprägt hat. „Natürlich werde ich auch Dinge einbringen, die mir wichtig sind. Zudem verändert sich Schule ständig. Heute sind zum Beispiel Inklusions- oder Seiteneinsteigerklassen ein viel größeres Thema als vor 15 Jahren.“ Auch Herausforderungen wie die Digitalisierung und der steigende Raumbedarf wollen die Schulleiter gemeinsam mit der Stadt angehen. Und dann soll es auch möglichst bald ein erstes Treffen geben zwischen Müller und Wittig. „Der Austausch zwischen Vertretern aller Schulformen kann für die Schüler der Stadt nur gut sein“, sagt Müller.

Mehr von RP ONLINE