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Korschenbroich: Andreas Müller ist neuer Schulleiter am Gymnasium

Gymnasium Korschenbroich : Andreas Müller ist der neue Schulleiter am „GyKo“

Der 50-Jährige ist im Sommer von der Realschule an das Gymnasium in Korschenbroich gewechselt. Die Übergabe mit seinem Vorgänger Uwe Roscheck verlief reibungslos.

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die Stelle des Schulleiters am Gymnasium Korschenbroich mit Andreas Müller neu besetzt. Der 50-jährige Pä­dagoge aus Willich-Anrath freut sich auf seine neue Aufgabe. „Das ist hier ein wunderschöner Schulstandort. Es gibt eine nette Schülerschaft, engagierte Eltern und ein hoch motiviertes Kollegium.“ Die Stadt ist ihm bestens vertraut – schließlich hatte er zwölf Jahre lang die Stelle des zweiten Konrektors an der Realschule in Kleinenbroich inne und weiß aus dieser Zeit, „dass die Stadt ein sehr kooperativer Träger ist.“

Nach dem Studium in Köln arbeitete Andreas Müller zunächst in Kempen und unterrichtete in seinen Fächern Deutsch und Englisch. Dann ging er (in der damaligen Zeit einer Lehrer-Schwemme) an eine Realschule in der Düsseldorfer Innenstadt, wo er gleich eine feste Stelle bekommen konnte. Vier Jahre später zog es ihn nach Kleinenbroich. „Dort habe ich mich sehr wohl gefühlt, wollte aber schließlich weiter, denn ich hatte ja das Studium mit dem Examen für die gymnasiale Sekundarstufe abgeschlossen und hatte den Wunsch, nun auch Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur zu führen.“

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An einem Gymnasium in Geldern konnte er die Stelle des Konrektors übernehmen. „Nach insgesamt 16 Jahren in stellvertretender Position fühlte ich mich jetzt aber reif für den nächsten Schritt,“ sagt Müller. Da kam das Angebot aus Korschen­broich genau zum richtigen Zeitpunkt. Für ihn passend stellt sich jetzt auch die private Familiensituation dar – Müller ist verheiratet und hat bereits zwei erwachsene Söhne im Alter von 21 und 19 Jahren sowie eine zwölfjährige Tochter. „Sie sorgt dafür, dass ich Schulfragen auch selbst immer wieder aus der Elternposition heraus betrachte.“

Zu seinem Vorgänger Uwe Roscheck, der vor den Ferien in den Ruhestand verabschiedet wurde, hat Müller ein vertrauensvolles Verhältnis. So sei die Übergabe ganz reibungslos verlaufen: „Ich übernehme eine hervorragend aufgestellte Schule mit einem jungen und dennoch eingespielten und dynamischen Team.“

Dem neuen Schulleiter ist es sehr wichtig, das „GyKo“ breit aufzustellen. „Wir sind das einzige Gymnasium am Ort. Darum sollen sich alle Schülerinnen und Schüler hier angenommen fühlen und ihre Nischen finden, ihre Stärken ausbauen können. Ich trete für eine gelebte Vielfalt ein,“ sagt Müller. Unter anderem möchte er Austauschprogramme fortführen und weitere – auch in ganz neuen Formaten – hinzunehmen. Der eigene Unterricht soll dabei nicht zu kurz kommen: Müller übernimmt zunächst das Fach Deutsch in einer neuen fünften Klasse und in einem Leistungskurs der Q1, ab November kommt dann noch ein Oberstufenkursus der Einführungsphase hinzu.

(NGZ)