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Korschenbroich: ADFC präsentiert Radtour durch das Hoppbruch

Tour des ADFC Korschenbroich : Mit dem Rad unterwegs in den Wäldern der Umgebung

Die dritte Tour des ADFC Korschenbroich führt durch den Hoppbruch zu Haus Horst. Auch der jüdische Friedhof liegt an der Wegstrecke. Start und Ziel der Runde ist der Sportplatz in Korschenbroich.

In Kooperation mit unserer Redaktion stellt der ADFC Korschenbroich Radtouren vor, die sich gut alleine oder zu zweit absolvieren lassen. Die dritte Tour der Reihe kommt von der Familie Dackweiler und führt durch die nahen Wälder.

Start zu der zwölf Kilometer langen Runde ist am Sportplatz in Korschenbroich. Der Rhein-Kreis Neuss ist sehr waldarm, und daher können Sie diese naturnahe Fahrt besonders genießen. Der Sportplatz wird links liegen gelassen, und Sie radeln immer geradeaus, parallel zur Straße Am Trietenbroich. Den ersten linken Abbieger im Wald ignorieren Sie und radeln weiter bis eine T-Kreuzung kommt.

Hier geht es links über eine Brücke und gleich wieder rechts am Trietbach entlang. Dieses Stück Weg ist besonders schön, weil der kleine Weg sich fest am Bach vorbeizieht. An der nächsten Abzweig-Möglichkeit radeln Sie links weiter, passieren das Wasserwerk, der Weg ist nun asphaltiert. Das Wasserwerk hier mitten im Wald wurde 1955 erbaut, und es wird unter anderem Grundwasser aus sechs Brunnen im Hoppbruch zur Trinkwasseraufbereitung für Mönchengladbach gefördert.

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Wenn Sie aus dem Wald herauskommen, geht es an einer Kreuzung nach links weiter durch den kleinen Ortsteil Stadt. Sie fahren immer geradeaus bis Sie vor Haus Horst einen Stopp machen können. Dieser einstige Rittersitz wurde 1338 erstmalig erwähnt und ist immer noch von Wasser umgeben. Erst sehen Sie die Vorburg und dann dahinter das prächtige Herrenhaus. Wer will, kann gerne eine Runde um das Gut drehen und hat dabei einen wechselnden schönen Blick auf die Anlage.

Die Radtour geht aber weiter, indem Sie gleich links vor Haus Horst wieder in den Wald einbiegen. Dann geht es nach rechts, später nach links und weiter geradeaus durch das Hoppbruch. An der Vogtstraße radeln Sie links bis zu den Schrebergärten und biegen hier vorher rechts in einen Pfad ein.

Am Ende sehen Sie auf gegenüber den jüdischen Friedhof. Er wurde hier 1889 eingeweiht, und Sie finden noch über 40 verwitterte Grabsteine dort. Die letzte Beerdigung war 1940. Jüdische Gräber bleiben in Totenruhe für die Ewigkeit. Fahren Sie nun links weiter Richtung Stadtmitte, oder biegen an der nächsten Möglichkeit links ab zum Ausgangspunkt am Sportplatz.

(RP)