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Korschenbroich: 3500 Besucher bei Käferfest der Sportfreunde Neersbroich

Sportfreunde Neersbroich in Korschenbroich : Besucherrekord beim „Käferfest“ in Neersbroich

Rund 3500 kleine und große Gäste kamen nach Neersbroich, um dort nach Herzenslust auf Hüpfburgen zu springen oder sich an den sportlichen Spielstationen auszuprobieren. Wie viel das Event den Verein kostet, wer alles geholfen hat und wo die Tradition des Käferfestes herkommt.

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause haben die Sportfreunde Neersbroich zum 31. „Käferfest“ am Vatertag alles aufgeboten, was die großen und kleinen Besucher in dieser Zeit so vermisst haben. Hüpfburgen, ein Bewegungsparcours, eine Tombola und natürlich Kuchentheke, Grill, Essens- und Getränkestände. Dieses „kunterbunte“ Programm auf der großen Wiese hinter und am Vereinsheim neben dem Sportplatz bescherte ihnen einen Besucherrekord. Rund 3500 Gäste kamen nach Angaben des Veranstalters nach Neersbroich.

Pfeile und Plakate lotsten die Gäste, von denen viele auf Fahrrädern oder zu Fuß durch den Wald kamen, zu den vielen Spielstationen. Kinder konnten sich bei der Familien-Fitness-Rallye die geschafften Herausforderungen wie Hindernislauf oder Ballwurf abzeichnen lassen. Es gab einen Malwettbewerb, einen Clown, der Luftballontiere drehte, und professionelles Kinderschminken. Mehr als 100 Helfer, darunter viele Eltern, Spieler und Trainer, waren im Einsatz. Organisatoren sind Thomas Scheulen und Gregor Mertens.

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Mit rund 3000 Euro beziffert der Verein die Kosten für Hüpf- und Klettergeräte, Sanitäter und Toilettenwagen. Über Wertmarken und Lose wird das refinanziert, sodass ein kleiner Gewinn für die Jugendarbeit bleibt. Das große Spiel- und Spaßangebot ist für die Besucher kostenfrei. Auch Flüchtlinge aus der Ukraine zählten zu den Gästen. Besonders die Hüpfburgen mit Rutschen oder riesigen Bällen sorgten für viel Spaß bei den Kindern und Jugendlichen. Andere kickten einfach mit Freunden auf die Fußballtore.

Schon seit 1990 wird das Käferfest veranstaltet. Die Spieler heißen seit 95 Jahren auch „Die Kartoffelkäfer“, weil zum Bau des ersten Platzes ein Kartoffelacker gerodet wurde und die Spieler bis vor Kurzem schwarz-gelb gestreifte Trikots trugen.