Korschenbroich: 170 Reit-Talente bei Hans-Mösli-Turnier

Reitercorps Kleinenbroich : 170 Reit-Talente bei Hans-Mösli-Turnier

Der Traditionswettbewerb des Reitercorps Kleinenbroich lockte viele Sportler aus umliegenden Städten an. Insgesamt war die Resonanz allerdings etwas schwächer als im Vorjahr. Reiter und Veranstalter waren indes zufrieden.

Der Reitsport ist bei jungen Leuten immer noch angesagt: Das wurde auf dem 41. Hans-Mösli-Reitturnier vom Reitercorps Kleinenbroich jetzt wieder deutlich. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass mit 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Resonanz nicht ganz so groß war wie im vergangenen Jahr.

Und das Mösli-Turnier ist ganz nebenbei auch immer noch ein gesellschaftliches Ereignis, das man sich als Zuschauer nicht entgehen lässt. Das Event fand jetzt bereits zum neunten Mal auf der Reitanlage Klitzenhof auf den Weilerhöfen statt. Schirmherr Hans-Willi Türks lobte das Engagement des traditionsreichen Tambourcorps: „Es ist eine tolle Sache, vor allem der jungen Generation die Möglichkeit zu geben, sich mit Gleichgesinnten zu messen.“ „Das Wetter ist gut, wir sind zufrieden“, sagte der Erste Vorsitzende Bertel Peiffer. Für die geringere Teilnehmerzahl hatte er eine Erklärung: „Es gibt viele Konkurrenzveranstaltungen.“

Besucher und Teilnehmer kamen längst nicht nur aus dem Rhein-Kreis Neuss, sondern auch aus Mönchengladbach, dem Kreis Viersen und Düsseldorf, selbst aus Städten wie Issum oder Jülich. Die Kinder und Jugendlichen – die Mädchen waren erneut eindeutig in der Überzahl – wirkten selbstbewusst in ihrem Reitdress. Maya Müller (10) aus Mönchengladbach hatte sich für die Prüfung 1 angemeldet und schaffte es auf Platz drei. Schritt, Trab und Galopp beherrschten die Kids in dieser Klasse schon ganz gut. Anfänger begannen mit der Prüfung 4, dem Führzügelwettbewerb.

Am Nachmittag kamen die besonders anspruchsvollen Disziplinen im Springreiten. Die Mutter einer Reiterin schwärmte: „Das ist eine wunderschöne Anlage und das Turnier ist sehr gut organisiert.“ Günstig sei der Reitsport nicht, aber er sei sein Geld wert. Emiliy Wittig (14) aus Neuss schaffte es in einer anderen Altersklasse als Maya auf Platz eins, freute sich über das Halfter und die goldene Schleife als Siegestrophäen.

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