Korschenbroich: Herrenshoffer Schützen ändern ihren Jahresbeitrag

Korschenbroich: Herrenshoffer Schützen ändern ihren Jahresbeitrag

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft hat rund 220 aktive Mitglieder - 108 kamen zur Generalversammlung in die Gaststätte "Zum alten Brauhaus" in Raderbroich. Sie beschlossen mit überwältigender Mehrheit eine Satzungsänderung. Der Jahresbeitrag für Schützen über 18, die keine Schüler mehr sind, steigt von 67 auf 70 Euro. Der König wird künftig mit 2000 Euro aus der Bruderschaftskasse unterstützt - bislang gab es 1500 Euro, hinzu kam ein Uniformgeld von 400 Euro. 400 Euro bekommt der Regent künftig zusätzlich unmittelbar nach dem Königsvogelschuss, um eine erste Runde spendieren zu können.

Brudermeister Karl-Heinz Hox verkündete, dass es mit "Op Ex" und "Die schön Jeföhnte" zwei neue Züge gebe. Schatzmeister Günter Zester war mit den Einnahmen im vergangenen Jahr ausgekommen. "Vieles kann man nicht beeinflussen", sagte er. So seien die Zelteinnahmen wegen des guten Wetters 2017 im Vergleich zu 2016 um 1600 Euro gestiegen. Der stellvertretende Brudermeister Dennis Neuss ist für die Musik zuständig: "Am Schützenfest-Samstag und -Sonntag werden The Realtones auftreten, am Montag Teamwork und am Dienstag FarbTon",sagte er. Für die Straßenmusik fehle noch ein Tambourcorps. 16 Kapellen seien angeschrieben worden, 14 hätten abgesagt. Günter Naus, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, warb um neue Mitglieder mit frischen Ideen: "Auch die Schützendamen können Fördervereinsmitglieder werden", erklärte Naus. Positiv ist, dass die Jugendabteilung derzeit 30 Mitglieder stark ist. Erstaunlich: Obwohl es 30 Schießmeister gibt, herrscht mitunter Personalmangel am Schießstand - dadurch entgehen den Herrenshoffer Schützen Einnahmen. "Für den Schießstand gibt es für 2018 bereit 39 Anmeldungen", erklärte der 1. Schießmeister Andreas Lieven.

Verabschiedet wurden der Fähnrich Ralf Rothausen und sein Offizier Michael Weißmann, ihre Nachfolger heißen Andreas Kempkes und Lars Krawinkel. Bereits zum Tanz in den Mai soll der Festplatz umgestaltet werden. Mit den Arbeiten soll am Samstag begonnen werden. Durch die Erweiterung der Kindertagesstätte muss das Zelt künftig auf der Rasenfläche quer aufgebaut werden, Versorgungsleitungen müssen neu verlegt werden. Das bezahlt die Stadt, die aber erwartet, dass die Schützen mit anpacken.

(NGZ)