1. NRW
  2. Städte
  3. Korschenbroich

Korschenbroich: Für Korschenbroich sind alle Grundschulstandorte sicher

Korschenbroich : Für Korschenbroich sind alle Grundschulstandorte sicher

Die CDU und die SPD machten bereits in den Haushaltsberatungen im vergangenen November mehrfach deutlich: "Eine Schließung von Grundschulen und Sportstätten wird es mit uns aus Kostengründen nicht geben." Jetzt steht auch mit 279 Anmeldungen die Zahl für das Grundschuljahr 2015/16 fest.

"Wir können 13 neue Eingangsklassen bilden", erklärt Korschenbroichs Bürgermeister Heinz Josef Dick zufrieden. "Wir können uns als Stadt damit auch künftig sieben unterschiedliche Grundschul-Standorte leisten." Und für die Eltern, die in der Vergangenheit immer noch um die Zwergschulen vor ihrer Haustüre gebangt haben, wird Dick - im Rathaus unter anderem für Schulfragen zuständig - noch deutlicher: "Die Standorte Pesch und Liedberg sind nicht gefährdet." Als Grund für die Entwarnung nennt Heinz Josef Dick aber auch die Einführung einer kommunalen Klassenrichtzahl durch die Bezirksregierung Düsseldorf: "So kann die Stadt als Schulträger, außer die Zügigkeit festzulegen, auch Einfluss auf den Schulstandort nehmen." Während früher mindestens 18 Kinder für eine Grundschulklasse erforderlich waren, liegt heute der Durchschnittswert bei 23. Inzwischen kann die Klassenstärke - je nach Standort - auch unter die Zahl 18 rutschen.

Und so verteilen sich die 13 neuen Klassen: An der Andreas-Schule mit der Dependance Pesch werden vier Eingangsklassen eingerichtet. Während Liedberg einzügig bleibt, werden in Herrenshoff, Glehn und an der Gutenberg-Schule und der Maternus-Schule (beide in Kleinenbroich) jeweils zwei Eingangsklassen für August 2015 gebildet.

(-wi)