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Korschenbroich: Durchgangsverkehr sorgt für Ärger

Korschenbroich : Durchgangsverkehr sorgt für Ärger

CDU-Ortsverband Glehn veranstaltete politischen Treff in Scherfhausen.

So klein der Ort auch ist, die Bandbreite der Meinungen ist in Scherfhausen dafür umso größer. Dies zeigte sich jetzt beim Treff des CDU-Ortsverbands Glehn, dem einmal mehr die Familie Moss Gastrecht gewährt hatte.

Ist die Dorfgemeinschaft nach den Worten ihres Vorsitzenden Josef Heckmanns derzeit "wunschlos glücklich", sieht die örtliche Ratsvertreterin Renate Erhart doch noch manch ein Problem, das auf seine Lösung warten lasse. Zu einen der Durchgangsverkehr. Auch wenn der für die Verwaltung seit der Verkehrsschau im November 2014 kein Diskussionspunkt mehr ist, wünschte sich Erhart, dass manch ein Verantwortlicher einmal den morgendlichen Verkehr sehen würde. Konsens bestand bei dem Treffen, dass zumeist die Einheimischen zum Rasen neigten, und letztlich nur an deren Vernunft appelliert werden könne. Wobei Erhart schon gern gewusst hätte, "welche Abkürzung sehr viele Mönchengladbacher nehmen", die durch Scherfhausen führen. Eine bei dem Treffen laut gewordene Vermutung: Es handele sich um Zulieferer von Haus Tabita, die von ihren Navis fehlgeleitet würden.

Der Glehner CDU-Chef Wolfgang Kauerz berichtete über den aktuellen Stand der Diskussion um die Glehner Gestaltungssatzung. Er konnte gut 30 Gäste begrüßen, unter ihnen auch Bürgermeisterkandidat Marc Venten und Kreistagsabgeordneter Wolfgang Wappenschmidt. Der widmete sich den zuletzt gefällten acht Bäumen entlang der K 29: Entfernt werden mussten sie nicht zuletzt deshalb, weil deren üppiges Wurzelwerk eine potenzielle Gefahr für eine Gasleitung war.

Noch keine konkreten Zahlen gibt es laut Hubert Tokloth darüber, wie groß das Kontingent an Parkplätzen ist, das Scherfhausen diesmal bei den Classic Days auf Schloss Dyck stellen muss. Lebhaft wurde die Diskussion beim Thema Deutsche Glasfaser. Josef Heckmanns zweifelt, dass die erforderlichen 40 Prozent der Scherfhausener sich bereit erklären werden, zu dem Unternehmen zu wechseln, das nur ab dieser Quote vor Ort tätig werden will. Das Pro und Contra wurde ausgiebig erörtert, wobei Heckmanns' Prognose nicht unwidersprochen blieb.

(S.M.)