Korschenbroich: Die Türme der Burg kamen vom Himmel

Korschenbroich: Die Türme der Burg kamen vom Himmel

Einen Kran nutzten die Sebastianer, um für ihren König eine schmucke Residenz zu bauen.

Mit ganz großem Gerät wird derzeit in Korschenbroich eine Burg gebaut. Es ist die Residenz für den König der Sebastianer, Christian Koenen. Ein Kran, der zufällig neben der zu bauenden Residenz stand, wurde für den Aufbau der Burgtürme genutzt. Sozusagen aus dem Himmel kamen die einzelnen Teile für die Burg des Königs. Seine Residenz wird zurzeit am Bahnhof eingerichtet.

Dort allerdings wird das Königsfrühstück am Pfingstmontag nicht veranstaltet. Denn Christian Koenen hat in sein Unternehmen an der Industriestraße eingeladen. Da können die Festgäste am Montag gespannt sein, was ihnen auf dem Firmengelände geboten wird. Leise wird es nicht werden. Denn Koenen ist Medien- und Veranstaltungstechniker. Er hat an der Industriestraße ein Unternehmen für Beschallung und Spezialeffekte.

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Einen besonderen Ort hat auch der Junggesellen-König Hans Kießbauer gefunden. Er wird seine Residenz im früheren Sägewerk am Pappelweg aufschlagen. Dort ist der Repräsentant der St.-Katharina-Junggesellen-Bruderschaft zu Gast bei Fachwerk Antik von Günther Thoren. Damit wird deutlich: Die Junggesellen wollen in diesem Jahr in einem historischen Umfeld zünftig feiern. Was die Sicherheit angeht, so gehört das Unges-Pengste-Fest nicht unbedingt zu den gefährdeten Veranstaltungen. Auch wenn zahlreiche Besucher kommen und mehr als 1500 Teilnehmer bei den Umzügen unterwegs sein werden: Die Stadt bleibt klein und hat vor allem aus sich heraus eine hohe Bedeutung.

Dennoch haben die beiden Schützenbruderschaften des Ortes mit der Polizei und dem städtischen Ordnungsamt abgestimmt, wie das Festgelände am Korschenbroicher Matthias-Hoeren-Platz gut gesichert werden kann. Dabei geht es nachts um den Einsatz von Wachleuten auf dem Platz. Tagsüber werden Sperren gegen Lastwagen eingesetzt.

(FR)