Stadt Korschenbroich : Die neue Friedhofsatzung ist jetzt öffentlich einsehbar

(FR) Die Stadt Korschenbroich hat jetzt ihre neue Friedhofgebührensatzung veröffentlicht, die in der jüngsten Ratssitzung verabschiedet wurde. Dabei geht es vor allem um eine Anpassung der Gelder, die beim Erwerb oder beim Neuerwerb einer Grabfläche anfallen.

Die neue Satzung ist mit Wirkung vom 1. Oktober 2018 in Kraft getreten. Die Grabstätten in der Stadt werden in der Regel für 25 oder 30 Jahre vergeben, wobei die Nutzung von Urnengrabstätten ein viertel Jahrhundert andauert. Dabei kommen auf den jeweiligen Nachkommen Kosten zu: Benutzungsgebühren für die Leichenhalle, für die Kapelle, Bestattungsgebühren und eventuell Umbettungen. Die Kosten sind recht unterschiedlich. Sie können alle in der Verwaltung eingesehen werden. 

Erdbestattungen kosten für Menschen ab dem fünften Lebensjahr 997 Euro, bei jüngeren Menschen geht es um 481 Euro. Urnenbestattungen kosten 783 Euro. Hinzu kommen die Nutzungsrechte an den einzelnen Grabstätten, die bei einer Erdreihengrabstätte 1236 Euro kostet und für eine Urnenreihengrabstätte 929 Euro. Wer privater liegen möchte und eine eigene Wahlgrabstelle möchte, dessen Angehörige müssen tiefer in die Tasche greifen. Auch Umbettungen kosten extra. Schließlich  gibt es noch eine Urkunde für Wahlgrabstätten: 22 Euro. 

Zu einer Bestattung gehören in der Regel auch Träger. Der Eigenbetrieb Stadtpflege sucht ab sofort Träger für den Einsatz auf den städtischen Friedhöfen. Je Trägereinsatz werden 16,50 Euro vergütet. Die Abrechnung erfolgt auf der Basis für geringfügig Beschäftigte. Wer Interesse hat, kann sich beim Eigenbetrieb Stadtpflege unter der Telefonnummer 02181 5702 160  melden.