Korschenbroich: Der 100. Förderer der evangelischen Kirche

Korschenbroich : Der 100. Förderer der evangelischen Kirche

Das jüngste Projekt galt einem attraktiven Spielangebot für ganz junge Gemeindemitglieder, die sich mit ihren Eltern im Gemeindesaal der evangelischen Kirche Korschenbroich treffen.

Das war ganz nach dem Herzen von Hubert Renner, der als 100. Mitglied dem Förderverein der evangelischen Kirche Korschenbroich beitrat. "Mich hat überzeugt, dass hier stark Projekte für Kinder und Jugendliche gefördert werden, dass die Spenden das Leben fördern", begründet der Pescher seine Entscheidung. Als Geschenk für die Ehrung konnte er im Gegenzug die Beitrittserklärung eines weiteren Mitglieds mitbringen. Damit ist der Förderverein inzwischen auf 109 Mitstreiter angewachsen.

In Zeiten massiver Sparzwänge setzt sich der Verein vor allem für die Kernaufgabe der Kirche ein. Helmut Hessel ist der Schulterschluss zwischen der Korschenbroicher und Kleinenbroicher Kirchengemeinde sehr wichtig. Der Vorsitzende bezeichnet die Renovierung der evangelischen Kirche in Korschenbroich als Initialzündung zur Vereinsgründung am 16. Januar 2003. Mit der Finanzierung des Altarraums inklusive Fenster, modernem Kreuz, Taufbecken und Kanzel schulterte der Verein die bisher größte Aufgabe. Zu den längerfristigen Vorhaben gehört die Neuausrichtung der Kleinenbroicher Kirchenbücherei.

Werbung hat geholfen

Die Mitgliederzahlen wuchsen anfangs eher schleppend an, bilanziert der Vorstand. Er freut sich aber nach verstärkter Werbung über eine erstaunlich positive Resonanz. Dietmar Mittelstädt, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Neuss, hält als Kassenwart die Finanzen im Blick. Die stellvertretende Vorsitzende Renate Tutt betont, dass der Verein mit minimalem Kostenaufwand arbeite und anfallende Aufgaben soweit wie möglich ehrenamtlich erledige. Ansässige Künstler veranstalten Benefizkonzerte, andere spenden für Einzelaktionen selbstgebackene Kuchen. So kommt der Reinerlös "1 : 1 den Dingen zugute, die im normalem Budget nicht leicht zu finanzieren sind".

Renate Tutt freut sich, wenn Mitglieder nicht nur den jährlichen Mindestbeitrag von 30 Euro bezahlen, sondern möglichst auch mit Aktionen und Ideen helfen.

Interessenten finden in Flyern und unter www.evkiko.de mit Link zum Förderverein weitere Informationen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE