Bruderschaften in Korschenbroich: Unges Pengste war 2018 nicht kostendeckend

Bruderschaften in Korschenbroich : Unges Pengste war 2018 nicht kostendeckend

Die beiden Korschenbroicher Bruderschaften haben sich an Ostern über Unges Pengste beraten. Auch der Bierpreis war dabei ein Thema.

Für die Finanzierung von Unges Pengste sind die Bruderschaften auf hohe Besucherzahlen angewiesen. Das wurde jetzt bei der Generalversammlung klar. Den Kassenbericht, der mit einem Plus abschloss, stellte Schatzmeister Thomas Siegers vor: Zwar habe man am 31. Dezember einen Kassenbestand von knapp über 54.000 Euro gehabt, aber „in diesem Jahr können wir ein Minus nur vermeiden, wenn die Veranstaltung am Pfingstsamstag besser besucht wird.“ 2018 sei sie nicht kostendeckend gewesen. Dazu wurden nun für das kommende Fest die angesagte Band Remember und ein eigener DJ verpflichtet. Karl-Heinz Göris teilte mit, dass die Pfingsttombola für die Kinder-Direkthilfe ab sofort gilt. Schließlich wurde der Bierpreis an den Unges Pengste-Tagen mitgeteilt: Er liegt bei 1,80 Euro pro Glas.

Als zum Schluss der Generalversammlung das Pfingstlied gesungen wurde, war die Stimmung wieder besser, da sangen alle Sebastianer und St. Katharina Jungschützen kräftig mit. Der Tag hatte mit einer Messe in St. Andreas begonnen, danach schloss sich einer kleiner Umzug mit der musikalischen Begleitung der Musikvereinigung Giesenkirchen durch die Innenstadt an. Dabei konnten die Könige erstmals ihre Insignien ausführen und die Minister ihre Funktionsorden zeigen. Das galt für Sebastianer-König Rainer Hoppen mit den Ministern Georg Eick und Christian Weber, das galt auch für den Junggesellen-König Michael Baues mit seinen Ministern Hendrik Dappen und Tim Kloppenborg.

Zu Beginn der Generalversammlung im Pfarrsaal wies Präses Pfarrer Marc Zimmermann darauf hin, dass der Kirchturm zu Pfingsten wieder frei gesehen werden könne, nachdem die Arbeiten bald beendet seien. Anschließend erinnerte Peter Schlösser an die Termine des vergangenen Schützenjahres von Unges Pengste 2018 über das Oktoberfest, den Vogelschuss und den Wunschbaum zu Weihnachten. „Wir konnten 350 Geschenke an Kinder in Korschenbroich geben“, sagte der Präsident. Besonders lobte er die von St. Katharina betreute Jugendgruppe. Dort hätten sich 20 junge Menschen im Alter von sieben bis 15 Jahren angemeldet. Besonders wichtig sei es, dass die Junggesellen-Bruderschaft gute Betreuer für die Jugendgruppe gefunden habe.

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