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Korschenbroich: 2500 Besucher beim 30. Käferfest der Sportfreunde

Korschenbroich : 2500 Besucher beim 30. Käferfest der Sportfreunde

Die Neersbroicher verzeichnen einen starken Mitgliederzuwachs. Jetzt feierten die Sportler ein großes Fest für Kinder.

Mächtig was los war jetzt im Stadtteil Neersbroich: Rund 2500 Besucher waren der Einladung der Sportfreunde gefolgt und feierten ein "kunterbuntes Käferfest" auf dem Gelände des Vereins, der seit zwei Jahren auch über einen Kunstrasenplatz verfügt. Die 30. Auflage der Veranstaltung, die sich insbesondere an Kinder richtete, war trotz im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas weniger Besuchern ein großer Erfolg: Sie dürfte ordentlich Geld in die Vereinskasse gespült haben - Geld, das die Sportfreunde auch aufgrund des hohen Eigenanteils von 500.000 Euro, den sie für den Bau des Kunstrasenplatzes aufbringen mussten, gut gebrauchen können.

Beim Käferfest bewies der Verein, dass er sich vor allem über die Jugendarbeit definiert. "Wir sind stolz, dass es uns gelingt, auch ältere Jugendliche an den Verein zu binden", sagte der zweite Geschäftsführer Jürgen Hammelmann. Derzeit spielen allein 15 Jugendmannschaften im Verein, bald werden es 16 sein. Der Verein verzeichnet einen kräftigen Mitglieder-Zuwachs, wohl auch wegen des Kunstrasenplatzes.

Auch das Käferfest stand ganz im Zeichen des Sports, beim "Jakob-Meißner-Gedächtnisturnier" drehte sich traditionell alles um den Fußball. "Der Schiri brauchte kaum pfeifen, das war toller Fußball", betonte Jugendwart Jochen Lodes kurz vor der Siegerehrung. Das Turnier konnten die Kicker des Vereins "BV 04 Düsseldorf" für sich entscheiden. Viel los war allerdings nicht nur beim Turnier, unter dessen Zuschauer sich auch Publikumsliebling und Borussia-Maskottchen "Jünter" mischte, sondern auch auf dem Naturrasenplatz in Neersbroich, wo sich Kinder etwa auf mehreren Hüpfburgen austoben konnten. Auf dem Gelände präsentierte sich jede einzelne Jugendmannschaft mit einer eigenen "Station", an denen Kinder verschiedene Sport-Aktivitäten ausprobieren konnten. Außerdem sorgte ein Clown für Belustigung, während Eltern Grillgut und Kuchen an die Besucher verkauften. "Bei uns werden aus Spielkameraden Freunde", erzählte Jürgen Hammelmann.

Das Einzugsgebiet der Sportfreunde ist groß, viele Mitglieder kommen auch aus umliegenden Städten regelmäßig zum Training nach Neersbroich. Insgesamt kümmerten sich laut Vorstandsmitglied Udo Koch etwa 50 Ehrenamtliche um die Jugendarbeit. Udo Koch ist einer derjenigen, die nie selbst Fußball gespielt haben: "Mein Sohn hat bei den Bambini angefangen und spielt heute in der A-Mannschaft. Dadurch ist eine enge Bindung zum Verein entstanden."

(cka)