Zugverkehr in Köln nach Geiselnahme - das müssen Bahnreisende wissen

Was Bahnreisende jetzt wissen müssen : Kölner Hauptbahnhof wieder freigegeben

Nach der Vollsperrung wegen einer Geiselnahme wurde der Kölner Hauptbahnhof am Abend wieder freigegeben. Die Auswirkungen für die Züge im Nah- und Fernverkehr sind jedoch weiterhin spürbar.

Der Kölner Hauptbahnhof gehört zu den meistfrequentierten in Deutschland. Weil dieser aufgrund der mittlerweile beendeten Geiselnahme vollständig für den Bahnverkehr gesperrt war, gab es große Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr. „Fahrgäste müssen deutlich mehr Zeit einplanen“, empfahl eine Sprecherin von DB Regio.

Um 18.22 Uhr teilte die Deutsche Bahn dann bei Twitter mit, dass die Sperrung „zum Teil aufgehoben“ ist. „Die Gleise 1 bis 9 können wieder genutzt werden“, hieß es darin.

Allerdings schränkte sie in einem weiteren Post ein: „Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen. In der Folge kommt es wahrscheinlich zu Verspätungen und Teilausfällen.“

Tatsächlich kam es am Abend zu teils großen Verspätungen rund um den Kölner Hauptbahnhof. „Es staut sich massiv“, schrieb die Bahn bei Twitter. „S-Bahnen können nur vereinzelt halten.“

Nahverkehr

Welche Bahnen im Regionalverkehr noch betroffen sind, darüber informiert der Twitter-Account von DB Regio.

Fernverkehr

Wer am Montag eine Fahrt geplant hat, die über den Kölner Hauptbahnhof führt, sollte sich auf bahn.de über Verspätungen und Umleitungen informieren, empfiehlt die Bahnsprecherin.

(seda/mba/dpa)
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