Weiberfastnacht 2017 in Köln: Narren auf dem Alter Markt eröffnen den Karneval

Karneval in Köln : Jecken auf dem Alter Markt feiern ausgelassen Altweiber

In Köln feiern die Jecken den stürmischen Start in den Straßenkarneval. Pünktlich um 11.11 Uhr fiel mit dem Auftritt des Dreigestirns der Startschuss zum jecken Treiben. Allerdings sind weniger Narren unterwegs als sonst.

Trotz Sturmwarnung feiern die Jecken am Donnerstag in Köln Karneval. Dort schunkeln und singen sie auf dem Heumarkt in der Altstadt. Gut sichtbar sind die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen etwa in Form von Betonsperren auf den Straßen. Dies geschieht aus Vorsorge gegen Terrorattacken wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Der Feierlaune tut dies anscheinend keinen Abbruch.

In der Domstadt eröffnete das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau um 11.11 Uhr den Straßenkarneval. Die Stadtschlüssel musste sich das Dreigestirn nicht mehr aneignen, sie befinden sich bereits seit Mitte Januar in seinem Besitz. Am Abend vor Aschermittwoch gibt es sie dann an Oberbürgermeisterin Henriette Reker zurück.

Ab dem Nachmittag muss laut Deutschem Wetterdienst mit Regenschauern und Sturmböen gerechnet werden. Für den Abend erwarten die Meteorologen sogar Orkanböen. Die Stadt Köln bat die Bevölkerung, Waldgebiete und Parkanlagen zu meiden, und schloss die Friedhöfe.

Den Warnungen scheinen viele Jecken gefolgt zu sein, es sind weniger unterwegs als in den vergangenen Jahren. "Es scheint so, dass sich doch Leute von den Wetterwarnungen haben abhalten lassen", sagte Stadtsprecherin Inge Schürmann. Die Stadtverwaltung schätzte die Zahl der Feiernden für den Nachmittag auf gut 20 000, Tendenz steigend. Die Polizei beschrieb die Lage als ruhig.

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(dpa)