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Uber: Taxi-Dienst fährt seit dem 11. April auch in Köln

US-Fahrdienst expandiert : Uber fährt jetzt auch in Köln

Seit Donnerstag ist die Nutzung der Uber-App auch in Köln möglich. Damit reagiert das US-Unternehmen auf eine große Nachfrage in der Vergangenheit. Auch UberGreen soll es künftig in der Domstadt geben.

Der Mobilitätsanbieter Uber hat seine Dienste auf Köln ausgeweitet. Damit können die Menschen die Konkurrenz zu konventionellen Taxis nun in der fünften deutschen Großstadt nutzen. Das Geschäftspotenzial der Domstadt für seine Firma sei groß, sagte Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler am Donnerstag in Köln. Dabei verwies er unter anderem darauf, dass im vergangenen Jahr Handynutzer in Köln 300.000 Mal versucht haben, über die Firmen-App ein Fahrzeug zu bestellen – rund 100.000 allein in der Karnevalssession 2018/19. Die Uber-Dienste gibt es bereits in Berlin, München, Düsseldorf und Frankfurt/Main.

Die US-Firma setzt bei „Uber X“, so der Name ihrer Dienstleistung, auf Mietwagenfirmen, die Fahrer bereitstellen. Damit gelten die Fahrzeuge nicht als konventionelle Taxis. Mit diesen arbeitet Uber über eine andere Dienstleistung zwar ebenfalls zusammen, für einen großen Teil der Taxi-Unternehmer ist das Unternehmen aber ein rotes Tuch. Sie fürchten um ihre berufliche Existenz wegen neuer Wettbewerber wie Uber, die deutlich billigere Fahrten anbieten.

Erst am Mittwoch hatten in Deutschland Tausende Taxifahrer auf Korsos und Kundgebungen ihren Unmut über eine Pläne des Bundesverkehrsministerium zu einer Gesetzesänderung bekundet, die Rückenwind wären für Mobilitätsanbieter wie Uber, Moia, BerlKönig und CleverShuttle.

(mba/dpa)