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Oper in Köln: Neuer Intendant Hein Mulders soll Opernstadt wieder "strahlen" lassen

Neuer Intendant ernannt : Reker will Opernstadt Köln wieder „strahlen“ sehen

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker setzt große Hoffnungen in den neuen Intendanten Hein Mulders. Die Stadt solle und müsse als Opernstasdt im Herzen Europas wieder an Ansehen gewinnen.

Der künftige Kölner Opernintendant Hein Mulders soll nach dem Willen von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wieder mehr Publikum von außen anziehen. Die Kölner Oper solle sich künftig „noch wirksamer im europäischen Raum präsentieren“, sagte Reker am Dienstag. Mit Mulders habe man dafür den richtigen Mann. „Köln soll und muss an Ansehen gewinnen, als Opernstadt im Herzen Europas.“ Die Stadt sei aufgrund ihrer exzellenten Lage von überall her gut zu erreichen. „Aber wir haben eben erlebt, dass unser Ruf nicht ausreichend Gäste nach Köln lockt, und das soll sich natürlich unter der neuen Intendanz ändern.“

Der Niederländer Mulders soll die Kölner Oper am 1. September 2022 übernehmen. Zurzeit ist er in Essen als Intendant für die Sparten Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker und Philharmonie Essen verantwortlich. „Ich hoffe, eine eigene Farbe zu entwickeln für Köln“, sagte der 58 Jahre alte Niederländer. „Ich habe viele Ideen.“ Zudem bringe er internationale Erfahrung mit, und das sei wichtig: „Nichts ist so global wie die Oper.“

Wichtig sei ihm außerdem eine große Bandbreite von Regisseuren, Dirigenten und anderen Künstlern. Das Musical sei dagegen nicht so sein Ding: „Wir haben 400 Jahre Operngeschichte. Ich habe nicht vor, die Musicalschiene zu bespielen.“ Die Kölner Oper befindet sich seit Jahren in einem Ausweichquartier, erst zur Spielzeit 2024/25 soll sie in ihr saniertes Stammhaus aus den 50er Jahren zurückkehren.

(th/dpa)