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Landtagswahl 2022 in Köln: Heinen-Esser und Gebauer verlieren Stimmen​

NRW-Landtagswahl in Köln : Heinen-Esser und Gebauer verlieren Stimmen

Alle Stimmen in Köln sind ausgezählt. Die Grünen legen deutlich zu. Schulministerin Gebauer und Ex-Ministerin Heinen-Esser büßen Stimmen ein.

Nach der Auszählung aller Bezirke liegen bei den Zweitstimmen die Grünen bei 30,58 Prozent, die CDU liegt bei 24,63 Prozent, die SPD bei 23,16 Prozent, die FDP bei 6,42 Prozent, die AfD bei 3,63 und die Linke bei 3,68 Prozent.

Die ehemalige NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) ist in ihrem Kölner Wahlkreis nach Auszählung von mehr als zwei Dritteln der Stimmen weit abgeschlagen auf Platz 3 gelandet. Der Grünen-Abgeordneten Berivan Aymaz war der Sieg des Direktmandats in dem Wahlkreis nicht mehr zu nehmen. Auf Platz 2 stand SPD-Kandidat Florian Schuster. Heinen-Esser bekam zunächst nur knapp 15 Prozent der Stimmen, wie aus Daten auf der Internetseite der Stadt Köln hervorging.

Heinen-Esser war im Zuge der „Mallorca-Affäre“ als Ministerin zurückgetreten und hatte angekündigt, auch ein Landtagsmandat nicht anzunehmen, falls sie es gewinnen sollte. Sie steht auch auf Platz 6 der Landesliste der CDU.

Köln: Vorläufiges Endergebnis zur NRW-Landtagswahl 2022

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat bei der Landtagswahl in ihrem Kölner Wahlkreis Stimmen eingebüßt. Nach Auszählung aller Wahlbezirke erreichte sie 6,0 Prozent der Erststimmen, wie der Landeswahlleiter am Sonntagabend mitteilte. 2017 hatte sie 8,3 Prozent erhalten. Das Direktmandat im Wahlkreis Köln IV gewann die SPD-Kandidatin Lena Teschlade (31,4 Prozent).

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Laut ZDF-Daten lag die Wahlbeteiligung in ganz NRW bei der Landtagswahl nur bei 56 Prozent. Bei der Wahl 2017 waren es noch 65,2 Prozent.

Zum Ende der Wahl um 18 Uhr hatten in Köln 59 Prozent ihre Stimme abgegeben. Das teilte die Stadt Köln auf ihrer Internetseite mit. Zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale hatten 46,87 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. In dem Wert sind Anteile der Stimmabgaben per Briefwahl enthalten. Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren waren in der Millionenstadt bis 16 Uhr 51,74 Prozent der Stimmen abgegeben worden.

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(kag/top/dpa)