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Köln: Koeranische Touristen beraubt: 16.000 Euro Schaden

Köln : Koeranische Touristen beraubt: 16.000 Euro Schaden

Zwei Reisenden aus Korea wurde am Dienstagmittag ihr gesamtes Gepäck gestohlen. Zivile Bundespolizisten konnten einen 19-jährigen Tatverdächtigen stellen. Der andere Dieb blieb flüchtig. Es bleibt ein Schaden von 16.000 Euro.

Mit jeder Menge Reisegepäck sowie zwei Rucksäcken suchten zwei koreanische Touristen gestern Mittag ein Schnellrestaurant im Kölner Hauptbahnhof auf. Die Männer stellten das komplette Reisegepäck an einem Tisch ab und gingen zur Verkaufstheke. Dabei wurden sie bereits durch die vermutlichen Diebe ausgespäht. Eine zivile Streife der Bundespolizei beobachtete die Vorgehensweise der Täter; plötzlich trennten sich die Männer und gingen ohne Gepäck in das Restaurant.

Kurze Zeit später kamen sie mit zwei Rücksäcken wieder heraus und flüchteten. Einer der beiden Gepäckdiebe konnte durch die Zivilfahnder gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der andere Täter blieb flüchtig. Die Bundespolizei erstattete Anzeige wegen besonders schweren Fall des Diebstahls. Der Festgenommene wird am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Einem Geschädigten konnte sein Rucksack zurückgegeben werden, dem anderem Opfer blieb der Schaden von knapp 16.000 Euro wegen einem unaufmerksamen Moment. Die Ermittlungen dauern an.

(ots)